Jahresrückblick 2022

Mein Jahresrückblick 2022 war eher das Jahr der Katzen als ein Business-Jahr. Das Blogger-Business lief daher auf Sparflamme. Wieso, weshalb, warum, darüber geht es hier in meinem Rückblick.

Mein Motto für 2022 – „folgt mir“

Ja, Nö – Das Jahr hatte etwas anderes mit mir vor. Wichtiger, als bloggen war es die ausgesetzten Katzenkinder von der Straße zu retten.

Ziele 2022 und was ist draus geworden

Für 2022 hatte ich mir viel Praxis und Nachhaltigkeit vorgenommen. Denn das war mir in meinem ersten Blogger-Jahr klar geworden: Über Nachhaltigkeit schreiben reicht nicht. Der Blog muss ganz und gar authentisch grün sein. Das hieß für mich, den Diwan.blog nachhaltig ins Netz bringen und gleichzeitig darüber auf Instagram und im Blog berichten. 

Das war das große Ziel für 2022. Dafür hatte ich mir in meiner Jahresplanung diese Maßnahmen vorgenommen. Mit welcher einfachen Methode ich die Jahresplanung angehe, liest du hier.

  • 3 Blogartikel im Monat zum Thema,« Grünes Online Business» schreiben. Die Artikel darüber zu schreiben, hat noch geklappt, das Thema ist abgearbeitet. Nur die Drei pro Monat habe ich nicht geschafft. Warum, das liest du drei Abschritte weiter unten.
  • Re-Design – Website optimieren und noch CO2-sparsamer aufstellen. Ja, Haken dran!
  • Umzug zu einem grünen Web-Hoster. Ja, in letzter Minute. Im Dezember habe ich den Blog gepackt und bin umgezogen.

Mein Jahresrückblick auf 2022

Erster Januar, ein Start in ein neues (Business-) Jahr. Ich bin voll motiviert und alles läuft prima. Nach dem “Auf-der-Stelle-treten” im letzten Jahr läuft es richtig an.

  • Der IFO Geschäftsklimaindex zeigt das erste Jahr wieder in eine andere Richtung, und zwar nach oben. 
  • Der Suchbegriff „Nachhaltigkeit“ bekommt wieder mehr Aufmerksamkeit. Auch bei Google Trends zeigt die Kurve nach oben.

Das merke ich auch an den Besucherzahlen auf meinem Blog. Im Februar knacke ich die 100’er Marke. Yeah geschafft, denke ich, so kann es weiter gehen.

Ich recherchiere über grünes Online Business und poste darüber auf Instagram und im Diwan.blog. Bei dem “Grünen Online Business“ geht es hauptsächlich um Strom. Den Verbrauch am Arbeitsplatz ist nur ein ganz kleiner Teil des großen Stromverbraucher Internet. 

Wirklich ins Gewicht fällt der Strom, den Rechenzentren verbrauchen, um die Website zu hosten sowie der Stromverbrauch, für einen Seitenaufruf. Das ist die Energie die das Internet verbraucht, wenn Leser:innen die Website aufrufen.

Dieser Stromverbrauch erscheint nicht auf deiner Stromrechnung – Er entsteht irgendwo auf der Welt, wo auch immer dein Webhoster seine Rechenzentren betreibt.

Im Jahresrückblick 2022 die Herausforderungen

Damit hatte ich jetzt zwei Herausforderungen, um mein Ziel „Nachhaltige Website“ zu erreichen.

  1. Website stromsparend optimieren – Das heißt, die Ladezeiten bei jedem neuen Aufruf so gering wie möglich zu halten. Dafür musste ich mein Webdesign komplett überdenken und ändern. Ursprünglich hatte ich breitformatige Bilder von wunderschönen Landschaften. Ich wollte zeigen, warum es sich lohnt die Natur zu erhalten. Von dieser Idee musste ich mich verabschieden. Der Diwan.blog hat ein grafisches Layout erhalten und ist laut Websitecarbonrechner 86 Prozent grüner als die durchschnittliche Website.
  2. Umzug der Website zu einem grünen Hoster – Der Hoster meiner Wahl ist zudem zentral gelegen zu meinen Leser:innen. Grüne Hoster betreiben ihre Rechenzentren mit regenerativen Energien. Die Nähe zu den Nutzer:innen hat den Vorteil, dass die Wege der Datenpakete kurz bleiben.

Meine Arbeit rund um das grüne Online Business scheint doch den Nerv der Zeit zu treffen – wenigstens für eine kleine grüne Nische. Eine Anfrage für ein Podcast-Interview kommt rein – wow, was will ich mehr. Katja und ich verabreden uns noch im Februar zum virtuellen Kennenlernen. In ihrem Nachhaltigkeit-Podcast „Die Zeit ist jetzt“ plaudert sie immer mit interessanten Menschen, die die Business-Welt grüner gestalten. Im Mai nehmen wir den Podcast auf. Im Juni geht die Folge 19 “Grüner Webauftritt – Unsichtbares CO2 reduzieren “ online. Doch …

Jahresrückblick 2022 – Was dann passierte

Ab Juni habe ich nichts mehr von der Außenwelt mitbekommen. Ich hatte mit einer etwas anderen Art von Epidemie alle Hände voll zu tun. Wir kämpften um das Leben unserer Katzenbabies. 

Unsere Pflegekatze hatte sechs Kleine bekommen und vier Baby-Katzen haben wir ausgesetzt an der Straße gefunden. Die tapfere Mutterkatze adoptierte alle. Doch dann wütete hier in Montenegro die Katzenseuche. Eine tödliche Krankheit, vor allem für Jungtiere.  

Die Kleinen waren noch zu jung für die Impfung. Mit täglichen Seruminjektionen konnten wir nur sechs von ihnen retten. 

Sendepause! Ich war einfach zu müde und erschöpft, um irgendwie denken zu können. Geschweige denn etwas zu schreiben.

Wiederum merkte ich es sofort an den Besucherzahlen auf dem Blog. Sie sanken wieder auf meine Anfangsphase zurück. Es war deutlich, dass die Suchmaschinen „Nichtstun“ durch Ignorieren abstrafen. Ebenso wenig mitfühlend waren die Algorithmen von Instagram programmiert. Die Follower in Instagram pendelten so um die 200.

Der Herbst kommt, die Katzen und ich sind aus dem gröbsten raus. Die Katzenkinder sind geimpft, sterilisiert und genießen die Freiheit in den Bergen von Montenegro.

Jahresrückblick 2022 – Das Jahr geht zu Ende 

Inzwischen ist es Dezember, das Jahr geht zu Ende und ich habe immer noch nicht den Umzug zu einem grünen Web-Hoster in Angriff genommen. 

Teilweise war es ein Zeitproblem, aber ich hatte auch Respekt vor der Aufgabe. Ich wollte sie in Ruhe angehen. 

Den Hoster hatte ich schon lange ausgesucht. Zentral in Europa gelegen und den Strom liefert zu 100 Prozent die Wasserkraft. 

Also nun ran und das passende Hosting-Paket ausgesucht, gebucht und den Umzugsservice des Hosters in Anspruch genommen. 

Soweit war alles einfach und kurz vor Weihnachten lief der Diwan.blog mit grüner Energie.

Vorher war ich bei WordPress.com gewesen und musste mit dem Hoster-Wechsel zu WordPress.org wechseln. 

Um es gleich vorwegzunehmen – Nein, die beiden WordPress Plattformen sind nicht gleich und dieser Wechsel stellte meine schlimmsten Befürchtungen in den Schatten.

  • Fast alle Bilddateien blieben dabei auf der Stecke, wie die Titelbilder der Blogartikel.
  • Formatierungen gingen verloren, unter anderem die Punkte bei Aufzählungen.
  • Es stellte sich heraus, dass einige Plugins von WP.com nicht mit WP.org kompatibel sind. Es gab im Hintergrund ein paar Schwierigkeiten, aber auch Designelemente waren nicht mehr verfügbar.

Zwischen Weihnachten und Neujahr reparierte ich nun notdürftig den Blog, sodass es wieder grundsätzlich funktionierte.

Das war dann mein Stand zum Jahreswechsel. 

  • Grüner Blog, aber – na ja, nicht hundertprozentig so wie er sein sollte. 
  • Kaum Besucherzahlen und keine neuen Follower.
  • Dafür gab es auch kaum neuen Content.

Pläne für 2023

Motto 2023: All in – Wenn nicht jetzt, wann dann?

Jetzt will ich es wissen. Nachhaltigkeit ist ein Thema, dass jeden zu interessieren hat. Dafür werfe ich jetzt die Marketingmaschine an und werde penetrant.

Nein, keine Sorge, nicht nervig, aber ich ziehe jetzt alle Register der Marketing-Strategie, die zu einem nachhaltigen Business passen.

Meine Ziele für 2023

  • Blog fertig reparieren.
  • Instagram-Follower richtig aufbauen.
  • Den Blog promoten.
  • Newsletter Abonnenten gewinnen (diesmal aber wirklich!).
  • Produkte auf den Markt bringen (endlich)

Im Rückblick 2022 sind dies meine Lieblingsartikel 

Controlling Jahresrückblick 2022 auf die Kennzahlen 

20222021KennzahlTrend
636450Besucher auf dem Diwan.blog +
246112Follower auf Instagram+
026Fans bei Facebook – ich poste nicht mehr dort
1123Anzahl Blogartikel im Jahr
05Anzahl Webstories im Jahr – vorerst ausgesetzt
3149Ranking bei Google+
75Ranking bei Bing
Kennzahlen 2022

Die klickstärksten Blogartikel im Jahresrückblick 2022

Im Jahresrückblick votierten die Leser:innen anders. Meine Lieblingsartikel gehörten nicht zu den klickstärksten Artikeln im Diwan.blog.

Mein persönliches Highlight 2022

Meinen Katzen und dem Hund geht es gut. Sie spielen ausgelassen und dafür bin ich dankbar. Ich kann ihnen ein Leben ohne die Sorgen der vielen Straßenkatzen hier in Montenegro ermöglichen. 

Das war ein emotional anstrengendes Jahr. Aber nächstes Jahr wird besser – ganz bestimmt.

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Zum Vergleich, eine durchschnittliche Website verbraucht 1,76 Gramm CO2-Emissionen pro Aufruf.

Bilder vom Diwan.blog

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