Nachhaltigkeit im Online Business

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Nachhaltigkeit im Online Business –> kurzgefasst:

Der Onlinehandel boomt und hat jetzt die Chance sich nachhaltig zu positionieren. Bei Einsparungen von CO2-Emissionen und mit durchdachtem Recycling kannst du nachhaltig punkten. Das sind zwei Gründe, warum sich gerade Online-Shops schnell auf den Weg zu mehr Nachhaltigkeit machen sollten. Denn die Klimakrise ist da. Der Weltklimarat IPCC fordert unter anderem drastische CO2-Einsparungen ein.

Das Konzept Nachhaltigkeit bringt außerdem für dein Online-Shop handfeste Vorteile:

  • Du positionierst dich frühzeitig als zukunftsweisendes Unternehmen.
  • Du gewinnst dadurch neue Kund:innen, die nachhaltig einkaufen möchten.
  • Nachhaltig ist immer auch langfristig gedacht. Dein Unternehmen baut seine tragfähige Grundlage aus. Damit sicherst du Arbeitsplätze. Deinen, aber auch die deiner Geschäftspartner:innen

Was sonst noch alles zu dem Wandel gehört, das liest du hier oder weiter im Diwan.blog.

Nachhaltige Online Unternehmen sind klar im Vorteil

Nachhaltigkeit ist im E-Commerce ein brandaktuelles Thema. Online-Shops bewiesen 2020, dass sie massentauglich sind. Nun geht es darum das Geschäftsmodell Online Klima-sicher auszubauen. Denn eine Studie des Umweltbundesamtes sieht beim Klimaschutz Vorteile des Onlinehandels im Vergleich zum stationären Handel. Besonders auf der „letzten Meile“, der letzten Etappe bis zur Haustür der Kund:innen fallen bei dem Onlinehandel weniger Treibhausgasemission ein. Ein Grund mehr, hier noch besser zu werden und damit eine wirklich zukunftsfähige und damit klimaschonende Alternative zu schaffen.

Aber worum geht es bei Nachhaltigkeit genau…?

Nachhaltig wirtschaften vereint, Umweltschutz mit sozialer Kompetenz. Außerdem gibt es noch eine dritte Säule. Sie sorgt dafür, dass der unternehmerische Erfolg langfristig stabil bleibt. Der bewusste Umgang mit den Ressourcen bezieht auch die finanzielle Seite deines Online Business mit ein. Wo der Begriff überhaupt herkommt und was es genau bedeutet liest du in diesem Artikel.

Online Kund:innen wollen nachhaltig einkaufen

Nachhaltigkeit ist kein Trend, sondern bleibt. Ein Unternehmen, das sich nicht nachhaltig positioniert, hat dadurch bald einen Wettbewerbsnachteil. Du solltest daher Antworten parat haben, auf Fragen wie faire Arbeitsbedingungen in der Lieferkette oder Abfallvermeidung. Deine Kund:innen interessiert’s.

Eine Studie von Cap Gemini zeigt, dass schon heute solche Themen, rund um die Nachhaltigkeit, die Kaufentscheidungen der Kund:innen beeinflussen.

  • Bei 79 Prozent der Verbraucher:innen sind die sozialen und ökologischen Auswirkungen ihrer Einkäufe mit entscheidend. Mit anderen Worten, sie würden lieber nachhaltige Produkte kaufen.
  • 52 Prozent fühlen sich emotional mit einem Produkt oder Organisation verbunden, wenn diese nachhaltig ist. Als nachhaltiges Unternehmen kannst du daher besser Kunden an dich binden.

Die Webstory fasst dazu nochmal alle Fakten zusammen, für unterwegs

Nachhaltigkeit im Online Business der Händler – darauf kommt es an

Nachhaltigkeit wird damit zu einem Teil der Unternehmenskultur. Fragen, wie die Arbeitsbedingungen in den Zulieferbetrieben, wie viel Treibhausgase entstehen bei der Auslieferung oder lässt sich die Verpackung recyceln, rücken zunehmend in den Mittelpunkt der Unternehmensstrategie. Genau so, wie du dir heute schon Gedanken über Social Media oder Branding machst, gehören die Auswirkungen auf die Umwelt und faires Miteinander dann zum täglichen Geschäft.

Denn Nachhaltigkeit ist ein Prozess, der alle Bereiche der Onlinehändler betrifft

Die folgenden Punkte zeigen dir Beispiele, wo Nachhaltigkeit überall drin stecken kann und auf welche Fragen du Antworten brauchst:

Produkte

  • Lassen sich die Waren recyceln, wiederverwenden oder besteht die Möglichkeit sie zu reparieren? Vielleicht kannst du einen Reparatur- oder Recycling-Service neu anbieten. Damit ist nicht der Austausch defekter Waren unter Garantie oder auf Kulanz gemeint.
  • Aus welchen Rohstoffen bestehen die Waren und wie sind sie verpackt.

Zulieferbetriebe

  • Unter welchen Arbeitsbedingungen entstehen die Produkte. Kannst du Informationen über die gesetzlichen Bestimmungen an dem jeweiligen Standort erhalten? Fordere von deinen Geschäftspartnern Transparenz über die Arbeitsbedingungen ein.
  • Gibt es vielleicht Unternehmen in deiner Region, von denen du Waren beziehen kannst?

Auch, wenn du nicht unter die Regelungen des neuen Lieferkettengesetzes fällst, lohnt es sich trotzdem, einfach mal nachzufragen. Weitere Tipps, wie du fair handelst, gibt dir die Webstory

Logistik, Warenlager und Auslieferungen

  • Wie viel Treibhausgase entstehen dabei. Wie groß ist der CO₂ Fußabdruck der Lieferungen? Je kürzer du dabei die Lieferwege gestalten kannst, umso besser.
  • Lassen sich Lieferungen von mehreren Positionen an einen Kunden zusammenfassen? Das spart nicht nur CO2-Emissionen, sondern auch Geld! Bei den Kund:innen punktest du, indem du ökologisches Bewusstsein vorlebst.

Retouren

  • Nachhaltig ist die Retoure, die gar nicht entsteht. Durch eine gute Präsentation und Produktbeschreibung im Netz kannst du vielleicht noch die Quote an Rücksendungen senken. Weise deine Kund:innen daraufhin, dass eine Retoure eine Ausnahme, nicht die Regel sein sollte. Deshalb sollte sich die Kund:innen vor der Bestellung zum Beispiel bei Kleidung für eine Farbe oder Größe entscheiden. Die Praxis erst zu Hause die Kleidung anzuprobieren und überflüssige Stücke zurückzuschicken, geht auf Kosten der Umwelt.
  • Was passiert dann mit den Retouren? Kannst du sie weiterverwenden oder landen sie auf dem Müll? Mache dein Retourenmanagement transparent.

Abfallentsorgung

  • Lassen sich die Kartons wieder verwerten?
  • Kannst du Plastikverpackungen vermeiden?
  • Gibt es nachhaltiges Füllmaterial, das zum Beispiel kompostierbar ist oder aus Recycling Material besteht.

Energieverbrauch

Nein, hier geht es nicht um den Stromverbrauch der Kaffeemaschine – dass die energieeffizient ist, versteht sich von selbst. Vielmehr ist der Energiekonsum rund um den Internetauftritt deines Unternehmens gefragt? Das ist nicht auf der Stromrechnung abzulesen, denn es rechnet auch der Stromverbrauch deiner Service-Partner und Provider dazu.

  • Verwenden die Rechenzentren der Provider (für Website oder E-Mail-Service) grünen Strom?
  • Insgesamt, welchen CO₂ Fußabdruck hinterlässt dein virtuelles Geschäft in der realen Welt? Den kannst du übrigens bei Ecosistant kostenfrei testen.

Nachhaltigkeit und Transparenz im E-Commerce

Tue Gutes und handel konsequent danach, dann wird es nachhaltig. Nur darüber reden reicht nicht aus.

Das Jahrzehnt der Taten

  • Übrigens, die Vereinten Nationen haben für die kommenden Jahre Taten und weniger Worte gefordert. Politiker, Bürger und Unternehmen sollen gemeinsam anpacken und die Welt bis 2030 nachhaltiger gestalten.
  • Der Weltklimarat IPCC warnt, dass sich nur noch durch drastische CO2-Einsparungen die Erderwärmung auf einen jährlichen Anstieg von nur 1,5 Grad Celsius stabilisieren lässt.

Transparenz auch gegenüber deinen Kund:innen

Damit dich die Kund:innen als nachhaltiges Online Business wahrnehmen, informiere sie über deine Maßnahmen. Teile mit ihnen deine Pläne und lass sie an den Fortschritten teilhaben. Damit erreichst du:

  • Dass Nachhaltigkeit glaubhaft rüberkommt.
  • Denn auch kleine Schritte zu mehr Umweltschutz oder fairem Handeln sind Meilensteine auf dem Weg zum Ziel.
  • Informiere deine Kund:innen auch, wenn etwas noch nicht 100 prozentig ist. Zum Beispiel, warum du auf Plastikverpackungen noch nicht verzichten kannst oder warum Waren aus Asien kommen. Teile deinen Kund:innen auch die Gründe mit, warum es so ist.

Nachhaltigkeit im E-Commerce, eine Win-win-Situation

Nachhaltig wirtschaften, mit diesem Konzept richtest du dein Online-Shop für die Zukunft aus. Indem du rücksichtsvoll mit den Ressourcen der Erde, der Mitmenschen und schließlich auch deinen eignen Mitteln umgehst, errichtest du eine stabile Basis für das Unternehmen.

Das Konzept nachhaltig wirtschaften erfordert ein Umdenken

Die Unternehmensstrategie beschäftigte sich bislang mit Fragen, die direkt zu deiner Geschäftstätigkeit gehören.

  • Welche Produkte?
  • Welche Zielgruppe?
  • Auf welchen Weg erreichst du die Zielgruppe?
  • Wie finanzierst du das Unternehmen?

Jetzt kommen noch als Klammer um diese Kernstrategie, die nachhaltigen-Themen dazu. Umweltschutz und faires handeln ziehen sich durch alle Bereiche des Unternehmens.

Tipp! Arbeitest du regelmäßig mit deinem ursprünglichen Business Plan? Mit einer Jahresplanung behältst du leichter den Überblick. Ein weiterer großer Vorteil, wenn deine Strategie Up-to-Date ist, du kannst die nachhaltigen Themen einfacher einbauen. Du sparst dir dadurch Arbeit, als wenn du alles noch mal von vorne durchdenken müsstest. Mit einer Jahresplanung verfolgst du Schritt für Schritt den Wandel zu einem nachhaltigen Unternehmen.

Die Strategie erhält durch Umweltschutz und soziale Fragen zwei zusätzliche Dimensionen. Es wird zwar komplexer, aber der Diwan.blog zeigt dir, wie du die Themen einfach managst.

Du möchtest auch Fairness und Umweltschutz zu deinem Motto machen? Dann begleite mich auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit im Unternehmen.

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Alle Bilder: made by Diwan.blog

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