Kreislaufwirtschaftsgesetz, ist jetzt Schluss mit Abfall?

Kreislaufwirtschaftsgesetz

Kreislaufwirtschaftsgesetz, ist jetzt Schluss mit Abfall? —> kurz gefasst

Das Kreislaufwirtschaftsgesetz ist der Rahmen für die umweltfreundliche Kreislaufwirtschaft. Auf der Ebene der EU setzt der Circular Economy Actionplan die Vorgaben für die jeweils nationalen Gesetze. Im März 2022 veröffentlichte die EU das erste Kreislaufwirtschaftspaket.

Die erste Priorität ist es, Abfall zu vermeiden, aber auch den Verbrauch neuer Rohstoffe zu begrenzen. Lange Nutzungsdauern von Produkten sowie das Recycling der Materialien vermeidet zudem auch Treibhausgasemissionen.

Kreislaufwirtschaftsgesetz: Das Ende vom Abfall per Gesetz?

Bei dem Kreislaufwirtschaftsgesetz geht es im Grunde darum, die Dinge sinnvoller zu nutzen. Dadurch, dass Produkte länger in Gebrauch sind, entsteht schon mal weniger Abfall. Sind diese Materialien dann wieder die Ausgangsstoffe für neue Waren, dann kommt noch weniger ungenutzter Müll zusammen. Das Recycling senkt den Rohstoffbedarf der Industrie.

Laut einer Statistik der EU entstehen jährlich etwa 2,5 Milliarden Tonnen Müll in den Mitgliedsländern. 

Der Abfall ist das Ergebnis von dem Überverbrauch der Ressourcen. Den berechnet zum Beispiel die Organisation Earthovershot. Mit dem Earthovershotday zeigt sie, wann die rechnerisch verteilten Ressourcen für ein Jahr aufgebraucht sind. Letztes Jahr was dies am 29. Juli so weit. Ändern wir nichts an unserem jetzigen Konsum und wächst die Bevölkerung an, benötigen wir dann 2050 schon 3 Erden. Derzeit sind es 1,75 Erden.

Der (Müll)-Fehler liegt somit im System. Das bisherige Wirtschaftskonzept der linearen Wirtschaft hat diese Situation erst geschaffen.

Linear bedeutet: produzieren – kaufen – nutzen – wegwerfen

Damit das anders und besser geht, soll die Kreislaufwirtschaft den linearen Ansatz ablösen. Anstatt neu kaufen und dann wegwerfen, setzte die Kreislaufwirtschaft auch auf die lange Nutzung. Produkte mieten, leasen, mit anderen teilen oder gebraucht kaufen, verlängern so den Nutzen.

Abfallhierarchie
Abfallhierarchie

Das Kreislaufwirtschaftsgesetz setzt auf die Abfallhierarchie

Mit der Abfallhierarchie setzt die Kreislaufwirtschaft ein deutliches Zeichen gegen wegwerfen. An erster Stelle steht deshalb der Müll, der gar nicht erst entsteht.

  1. Vermeiden – Abfall vermeiden steht ganz oben und hat 1. Priorität.
  2. Weiterverwenden – Wenn schon nicht vermeiden, dann wenigstens die Materialien weiterverwenden, wie durch Upcycling.
  3. Recycling – Recycling der Materialien.
  4. Energetische Verwertung – Das heißt in der Müllverbrennungsanlage verbrennen und die Wärme nutzen.
  5. Beseitigen – Wenn alles nicht mehr hilft, dann die Reste auf die Mülldeponie.

Der Rahmen für das Kreislaufwirtschaftsgesetz

Die EU kündigte mit der Circular Economy das Ende der Wegwerfgesellschaft an.

  • 2012 startete das deutsche Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG). Es behandelt vorrangig das Recycling von Materialien, im Sinne einer Kreislaufwirtschaft.
  • Die Anfänge der Circular Economy reichen zurück bis Dezember 2015, mit dem ersten Circular Economy Action Plan der EU.
  • 2019 waren die Maßnahmen aus dem ersten Actionplan abgearbeitet. Dabei ging es hauptsächlich um das Recycling.
  • Im März 2020 startet die EU mit dem neuen Actionplan für die Kreislaufwirtschaft. Mit diesem Aktionsplan nahmen sich die Politiker mehr vor. So wie jetzt Konsum funktioniert, soll es nicht weiter gehen. Die EU spricht von einem Paradigmenwechsel: Müllvermeidung und den Verbraucherschutz stärken. Beispielsweise durch ein „Recht auf Reparatur“. In den deutschen Gesetzen finden sich die EU-Vorgaben unter anderem im Kreislaufwirtschaftsgesetz wieder.
  • Februar 2021 richtete die EU den Aktionsplan an dem Klimaziel aus. Die Kreislaufwirtschaft und alle ihre Maßnahmen müssen sich jetzt daran messen lassen, zum großen Ziel der EU: klimaneutral bis 2050 beizutragen.
  • März 2022 veröffentlichte die Europäische Kommission ihre Vorschläge für das erste Maßnahmenpaket, das Kreislaufwirtschaftspaket.

Was schlägt das Kreislaufwirtschaftspaket vor?

Die neue Norm sind nachhaltige Produkte

Das Paket startet mit einer Nachhaltigkeitsstrategie bei der Textilindustrie. Diese trägt, mit Fast Fashion, viel zu den Müllbergen bei. Auch mit den Ressourcen Wasser und Boden hat sie oftmals ein Problem. Wie sehr, das zeigt dir das Beispiel eines T-Shirts. Jetzt steht die Langlebigkeit und Recycling der verarbeiteten Materialien im Vordergrund. Das könnte dann das Aus von Fast Fashion mit ihren fast monatlichen Kollektionswechseln durch das Gesetz bedeuten.  

Ökodesign-Richtlinie

Nachhaltigkeit und Müllvermeidung beginnt schon bei der Produktentwicklung. Die EU-Abgeordnete der Grünen, Anna Cavazzini berichtet, dass demnach Produkte bald der Vergangenheit angehören könnten, die sich nicht reparieren lassen.
Ökodesign bedeutet, dass spätere Reparaturmöglichkeiten eingeplant sind im Produktdesign. Die Waren sollen außerdem, langlebig und robust sein sowie ressourceneffizient. Am Ende ihrer Lebensdauer steht nicht mehr, wie sooft die Müllhalde, sondern der Recyclingbetrieb. Daraus entstehen dann wieder Rohstoffe für neue Produkte. Der Kreislauf ist geschlossen.

Informationen über Lebensdauer der Produkte

Die Verbraucher:innen erhalten ein Recht auf Informationen über das Produkt. Dabei sind wichtige Punkte die Lebensdauer und welche Möglichkeiten es gibt, das Produkt zu reparieren. Ersatzteile oder Softwareupgrades bei elektronischen Geräten sollen für die Nutzer:innen verfügbar sein. Damit wendet sich die EU unter anderem auch gegen die Geschäftspraktik der geplanten Obsoleszenz. Das hast du wahrscheinlich auch schon erlebt, dein Laptop ist nach zwei Jahren so langsam, dass du verzweifelt. Erst mit einem einen neuen Rechner ist das Problem wieder aus der Welt. Na ja bis auf weitere zwei Jahre. In solchen Fällen, liegt der Verdacht nahe, dass die zunehmende Langsamkeit des Geräts irgendwie geplant ist.

Digitaler Produktpass

Die Verbraucher.innen könnten zum Beispiel über einen QR-Code Informationen über die Herstellung des Produkts erhalten. Diese Informationen sollen für Transparenz entlang der Lieferkette sorgen, auch für importierte Waren.

Überarbeitung der Bauproduktverordnung

Als weiteres Thema nimmt sich das Kreislaufwirtschaftspaket noch die Bauproduktverordnung vor. Darin findest du unter anderem technische Spezifikationen für Baustoffe, die somit eu-weite Gültigkeit haben.

Tipps vom Diwan

EU Lieferkettengesetz
EU Lieferkettengesetz

Worum geht es beim EU Lieferkettengesetz

Alles über das EU-Lieferkettengesetz. Das geht große Unternehmen an. Doch auch als Kleinunternehmer kannst du was für den fairen Handel tun

Danke, dass du den Artikel gelesen hast. Interessiert es dich, wie viel Treibhausgase dadurch entstanden sind?

Hier, der Carbon Calculator zeigt dir die CO2-Emissionen im Gramm pro neuem Seitenaufruf an. Der Stromverbrauch, während die Seite aus dem Internet lädt, erzeugt die Treibhausgase.

Zum Vergleich, eine durchschnittliche Website verbraucht 1,76 Gramm CO2-Emissionen pro Aufruf.

Du möchtest auch Fairness und Umweltschutz zu deinem Motto machen? Dann begleite mich auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit im Unternehmen.

Melde dich gleich hier bei meinen Newsletter an. Ich zeige dir, wie du dein Unternehmen rundum nachhaltig aufstellst. Du erhältst jeden Monat Controlling-Tipps direkt in dein E-Mail-Postfach.

Du kannst dich jederzeit einfach abmelden. Mehr dazu, kannst auf dem Datenschutz beim Diwan Impressum nachlesen.

Bilder: DIWAN.blog

Das Internet nachhaltig, was muss sich dafür ändern?

Internet nachhaltig

Das Internet nachhaltig, was muss sich dafür ändern? —> kurz gefasst

Das Problem:

Damit das Internet nachhaltig funktioniert, müssen Lösungen für den unnachhaltigen Stromverbrauch her. Der Stromverbrauch im Jahr entspricht ungefähr dem von Deutschland und Kanada zusammen. Der Strom treibt die Server in den Rechenzentren an und betreibt die Kühlung. Sie speichern die riesigen Datenmengen irgendwo in der vernetzten Welt.

Mögliche Lösungen:

  • Erneuerbare Energien alleine reichen nicht aus.
  • Grüne Rechenzentren streben nach klimaneutraler Datenverarbeitung. Sie nutzen Wasser oder kalte Außentemperaturen zur Kühlung.
  • Technologische Entwicklungen, um die Energieeffizienz in den Rechenzentren weiter zu verbessern.
  • Das Datenvolumen der Nutzer:innen steigt. Durch mehr Nutzer:innen und mehr Serviceangebote online. Sparpotenziale gibt es zum Beispiel bei Spam-E-Mails oder Werbebanner.

Ein nachhaltiges Internet – möglich?!

Stell dir vor, das Internet ist nachhaltig. Wie sieht es dann für die Nutzer:innen aus? Unterscheidet sich ein grünes Internet vom Internet, wie wir es heute kennen? Oder ist Nachhaltigkeit eher ein Ding, dass irgendwo im Hintergrund, in der Technik abläuft. So ähnlich wie mit Ökostrom. Der Laptop arbeitet gleich, egal ob du ihn mit grünem Strom betreibst oder einem herkömmliche Energiemix aus der Steckdose kommt. 

Was steht dem nachhaltigen Internet noch im Weg?

Der Stromverbrauch ist der kritische Faktor

Der immense Stromverbrauch ist die größte Herausforderung für ein grünes Internet. Jedes Bit und Byte, das durch das World Wide Web reist, verbraucht Energie. Hauptsächlich ist das die Energie für Rechenzentren. Dort stehen in langen Reihen die Server, auf denen die stetig wachsenden Mengen an Daten gespeichert sind, die das Internet ausmachen.

Durch den derzeitigen, meist klimaschädlichen Strommix ist der Stromverbrauch des Internets gleichzeitig auch ein Klimaproblem. Laut Statistischem Bundesamt sind Kohlekraftwerke auch in Deutschland noch immer wichtige Stromerzeuger. In den Kraftwerken verbrennt die Kohle oder anderen fossilen Energien. Es entsteht Energie, aber eben auch Kohlenstoffdioxid (CO2). Das Treibhausgas CO2 heizt, zusammen mit anderen Gasen die Erde auf. Der Temperaturanstieg auf der Erdoberfläche verursacht so den Klimawandel.

Einige Statistiken zum Stromverbrauch? 

  • Google gibt in seinem Blog an, dass eine Suchanfrage etwa 0,0003 Kilowattstunden Strom verbraucht. Der Wert bezieht sich auf eine durchschnittliche Suchanfrage, die in etwa 0,2 Sekunden beantwortet ist.
  • 101 Tausend Suchanfragen bearbeitet Google in der Sekunde. Laut Internetlivestats, abgefragt April 2022.
  • Das macht rund 30,3 Kilowattstunden Strom pro Sekunde für die Suchanfragen weltweit.
  • Zum Vergleich, ein Vier-Personen-Haushalt verbraucht etwa zwischen 2.600 und 5.000 Kilowattstunden im Jahr. 

Du siehst, es ist nicht so verwunderlich, dass hier riesige Zahlen im Spiel kommen. Um dir zu zeigen, wie das im Verhältnis zu Ländern aussieht – Das Wissensmagazin Quarks hat die Details recherchiert:

Im Stromverbrauch entspricht das Internet in etwa dem von Deutschland und Kanada zusammen.

Wird das Internet nachhaltig durch erneuerbare Energien?

Dafür müssten die Rechenzentren, die den Großteil des Stroms verbrauchen, mit klimafreundlichen Energien arbeiten. Der Strom treibt nicht nur die Server an, sondern auch deren Kühltechnik. Du hast sicher schon mal erlebt, wie ein Computer heißgelaufen ist. Sogleich schaltete sich der eingebaute Ventilator ein. So kannst du dir die Situation in Rechenzentren vorstellen. Die Server erzeugen Wärme und benötigen Kühlung.

So könnte das nachhaltige Internet mit grünen Rechenzentren funktionieren

Grünen Rechenzentren setzen auf natürliche Energiequellen und vermeiden dadurch CO2-Emissionen.

  • Den Strom erzeugen Wind- und Solarkraft sowie Wasserkraftwerke.
  • Die Kühlung kann ebenfalls über Kühlwasser erfolgen. Einige speisen beispielsweise anschließend das aufgewärmte Wasser in Fernwärmeanlagen ein. Die Rechenzentren heizen praktisch die Wohnungen in der Umgebung. Noch besser, wenn eine zusätzliche Kühlung so gut wie überflüssig ist. Schweden wirbt beispielsweise mit seinen kalten Außentemperaturen für die Ansiedlung von klimabewusste Rechenzentren.

Skandinavien ist gerade die Region, in der viele grüne Rechenzentren entstehen. Zum Beispiel eröffnete Microsoft eines in Schweden und plant für Finnland.

Das grünste Rechenzentrum steht nach Aussagen des Betreibers in Norwegen – es ist klimaneutral und kommt ohne Treibhausgas Emission aus. Wasserkraft sorgt für Strom und das kalte Wasser aus dem Fjord kühlt die Server. 

Für ein nachhaltiges Internet braucht es mehr als klimaneutrale Rechenzentren

Jetzt stell dir weiter vor, dass an den malerischen Küsten der norwegischen Fjorde ein Rechenzentrum neben dem anderen steht. Kein schöner Anblick und auch kein nachhaltiger Ansatz.

Der Mensch betoniert die Landschaft zu, um CO2-frei im Internet zu surfen. Die Rechenzentren haben ein grundsätzliches Problem mit Nachhaltigkeit. Sie verbrauchen Platz, und zwar viel Platz und dazu Kühlwasser. Damit beanspruchen die ebenfalls knappen Ressource Boden und Wasser. Zusätzlich muss auch der ebenfalls knappe Rohstoff Sand in einer Nachhaltigkeitsbetrachtung auftauchen. Der Baustoff Beton enthält größtenteils Sand.

Was heißt das jetzt, für unser nachhaltiges Internet? Im Grunde wäre erneuerbare Energie und klimaneutrale Rechenzentren schon die Lösung. Aber Nachhaltigkeit bedeutet ja, den bewussten Umgang mit den verfügbaren Mitteln. Das kann in Zukunft ein wichtiger Aspekt werden. Die Kapazitäten für grüne Rechenzentren sind am Ende limitiert. Unter anderem durch die geografischen Bedingungen. Um mit der stetig wachsenden Datenflut Schritt zu halten, müssten immer weitere grüne Rechenzentren an geeigneten Standorten entstehen. Damit wären wir wieder bei dem beschriebenen Szenario – Die Küsten der Fjorde, zu betoniert mit Rechenzentren.

Nachhaltiges Internet, kann es die Energieeffizienz richten?

Was wäre, wenn gar nicht mehr Rechenzentren erforderlich wären. Ein Blick auf die Entwicklungen der letzten Jahre zeigt, dass Rechenzentren immer effizienter die Energie nutzen. Neuste technische Entwicklungen ermöglichen einen sparsameren Betrieb der Anlagen.

Eine Studie zu Rechenzentren der International Energy Agency IEA macht deutlich, was energieeffiziente Technik hier schon geleistet hat. Denn der Stromverbrauch ist im Zeitraum zwischen 2010 bis 2020 fast konstant geblieben. In der Zeit hat sich jedoch die Auslastung der Rechenzentren verzehnfacht und der Traffic im Internet hat um mehr als das 15-fach zugenommen. 

Einer der Treiber für den rasanten Anstieg im Traffic der letzten Jahre ist Video-Streaming. Prognosen gehen davon aus, dass die Nutzung das Internet weiter zunimmt. Neue Dienstleistungen kommen noch hinzu, wie beispielsweise Telemedizin und das Internet der Dinge (IoT). Dann sind da noch Cloud-Computing und Blockchain Technologien. Dazu immer mehr E-Mails, Video-Calls und Social Media lasten die Rechenzentren immer weiter aus. 

Wird die Energieeffizienz reichen?

Vielleicht nicht, denn wir nutzen das Internet, als ob es keine Limits gäbe.

Spam E-Mails, Fake Profile in Social Media oder Werbebanner auf Internetseiten verbrauchen nicht nur Strom, sondern damit auch die Ressourcen der Rechenzentren.

Die Observer Research Foundation (ORF) recherchierte für 2019, was alles so überflüssigerweise im Netz kursiert:

  • 158 Milliarden Spam E-Mails – das sind etwa 55 Prozent der versendeten E-Mails!
  • 2,2 Milliarden Fake Profile löschte alleine Facebook 2019.
  • 1.700 Werbebanner bekam der durchschnittliche Internetnutzer pro Monat zugespielt. Eine Studie errechnete für 2018, dass die Werbebanner für gut 10 Prozent der Internet-CO2-Emissionen verantwortlich waren. Übrigens, liegt, laut ORF die Erfolgsquote der Werbebanner bei 1 zu einer Million.  

So könnte dann ein nachhaltiges Internet aussehen

Ein nachhaltiges Internet achtet auf seine Ressourcen und nutzt sie alle effizient. Das sind grüne Energien, Wasser und Boden.

  • Im Hintergrund:
    • Erneuerbare Energien, wie Solar-, Wind- oder Wasserkraft treiben die ganze Maschinerie an.
    • Grüne Rechenzentren verarbeiten und speichern die Daten
    • Energieeffiziente Technologien erlauben es, immer mehr Daten zu speichern und in einem Bruchteil von Sekunden wieder abzurufen.
  • Für den Nutzer:
    • Hier fällt auf, dass Werbung sehr spärlich ist. Wahrscheinlich erfolgt die Zuspielung sehr spezifisch auf die jeweiligen Nutzer:innen zugeschnitten. Auf Grund des von dir zugelassenen Nutzerprofils.
    • Spam-Mails gehören, in einer nachhaltig orientierten Welt, einfach nicht mehr zum guten Ton.
    • Auch die Websites selbst sind auffällig einfach und eher minimalistisch designed. Das spart Strom und Ladezeiten.
Website nachhaltig
Website nachhaltig

Nachhaltige Website, warum du jetzt eine brauchst

Eine nachhaltige Website ist die Visitenkarte eines zeitgemäßen Online Business. Es geht ums Klima und um weitere Vorteile fürs Business.

Tipps vom Diwan

Der CO2-Fußabdruck fürs Online Business

Danke, dass du den Artikel gelesen hast. Interessiert es dich, wie viel Treibhausgase dadurch entstanden sind?

Hier, der Carbon Calculator zeigt dir die CO2-Emissionen im Gramm pro neuem Seitenaufruf an. Während die Seite aus dem Internet lädt verbraucht der Vorgang Strom. Die Treibhausgase oder CO2-Emissionen entstehen bei der Stromerzeugung durch fossile Energieträger.

Zum Vergleich, eine durchschnittliche Website verbraucht 1,76 Gramm CO2-Emissionen pro Aufruf.

Du möchtest auch Fairness und Umweltschutz zu deinem Motto machen? Dann begleite mich auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit im Unternehmen.

Melde dich gleich hier bei meinen Newsletter an. Ich zeige dir, wie du dein Unternehmen rundum nachhaltig aufstellst. Du erhältst jeden Monat Controlling-Tipps direkt in dein E-Mail-Postfach.

Du kannst dich jederzeit einfach abmelden. Mehr dazu, kannst auf dem Datenschutz beim Diwan Impressum nachlesen.

Bilder: DIWAN.blog

Die umweltfreundliche Website, so packst du das Projekt an

Umweltfreundliche Website

Eine umweltfreundliche Website, so packst du das Projekt an —> kurz gefasst

Mit einer umweltbewussten Website zeigst du, dass du auf die Zukunft baust. Die Website nachhaltig zu gestalten ist eine strategische Geschäftsentscheidung. Deshalb solltest du das Projekt gut planen und dann durchziehen. Mit diesen drei Schritten bist du gut vorbereitet.

  1. Ist- Zustand – Mit den richtigen Tools, prüfen, wie deine Seite im Vergleich zum Durchschnitt abschneidet. Eine Möglichkeit ist es, die entstehenden CO2-Emissionen pro Seitenaufruf zu ermitteln. Dafür gibt es online Rechner, die dir auch gleich Verbesserungen vorschlagen.
  2. Umsetzung – Diese Vorschläge sind deine ToDo-Liste für das Re-Design. Einiges lässt sich schnell selbst anpassen. Für ein Finetuning, wende dich an eine:n Webdesigner:in, mit Erfahrung im nachhaltigen Webdesign.
  3. Zielkontrolle – Setzte dir ein messbares Ziel, damit Nachhaltigkeit auf deiner Website darstellbar ist. Zum Beispiel: Jede Website oder jeder Blogartikel soll unter soundsoviel CO2-Emissionen bleiben. Wenn du mit Webdesigner:innen arbeitest, haben sie dadurch gleich eine Vorgabe.

Die umweltfreundliche Website – ein strategisches Projekt

Die umweltfreundliche Website ist das Aushängeschild im Online Business. Du zeigt damit, dass Nachhaltigkeit für dich ein echtes Thema ist. Warum ich der Meinung bin, dass du jetzt eine nachhaltige Website brauchst? Klick und lies selbst.

Die Website ist im Online Business oftmals Produkt und Geschäft in einem. So wie du neue Produkte gut planst, solltest du auch dieses Projekt strategisch anpacken. Hier zeige ich dir wie du startest und was du über nachhaltige Websites wissen mußt.

Einige der Quick Wins kannst du vielleicht selbst schnell umsetzen. Damit erzielst du schon prima Ergebnisse und bist umweltfreundlich im Internet unterwegs.

Für den Feinschliff empfehle ich dir, dich an eine:n Webdesigner:in zu wenden, die auf nachhaltiges Webdesign spezialisiert sind.

Wie gehst du das strategische Projekt „umweltfreundliche Website“ an?

Das Ziel ist eine Website, die umweltfreundlich ist und das Klima schont. Der Stromverbrauch durch jeden neuen Ladevorgang aus dem Internet ist der Punkt an dem du ansetzt. Nachhaltig bedeutet energieeffizient.

Der Strom aus erneuerbaren Energien ist noch nicht so weit, dass er den Bedarf vollständig decken kann. Wie das Statistische Bundesamt erklärt, war auch im dritten Quartal 2021, Kohle noch immer ein wichtigster Energielieferant in Deutschland. Dadurch entstehen, durch Strom aus fossilen Energien, die klimaschädlichen Treibhausgase oder CO2-Emissionen.

Mit diesen 3 Schritten setzt du die strategischen Rahmenbedingungen

  1. Herausfinden, wie groß das Problem tatsächlich ist. Also, ganz klassisch den Status Quo feststellen.
  2. Aus diesem Ergebnis leitest du die weitere Maßnahmen ab.
  3. Zu jeder Maßnahme gehört auch ein messbares Ziel. Dazu solltest du dir auch einen Endtermin setzen sowie zwischendurch den Status abklären.

1. Schritt – Status Quo feststellen

Dafür kann ich dir zwei Tools empfehlen, die ich auch selbst nutze. Sie sind kostenlos und für jeden online verfügbar. Du brauchst keine Software dazu oder Nutzerregistrierung. Nur eine E-mail Adresse ist bei einem Tool notwenig.

Notiz: Ich nenne diese Tools aus Überzeugung und nicht weil ich dafür irgendwelche Provision erhalte.

Carbon-Calulator

Den Carbon-Calculator habe ich als Einstieg verwendet. Du kannst deine Websites damit prüfen oder jede andere beliebige Domain auf CO2-Emissionen checken. Dazu gehst du auf die Seite Websitecarbon und gibt den URL ein – Das war’s. Der Rechner nennt dir die CO2-Emissionen pro Seitenaufruf. Das Tool prüft ebenfalls ab, ob die Website mit Ökostrom läuft – also ob du einen grünen Hoster hast.

Übrigens, so als Benchmark, damit du dein Ergebnis einordnen kannst. Laut Websitecarbon liegt der durchschnittliche Wert pro Seitenaufruf bei etwa 1,76 Gramm CO2. Super nachhaltige Seiten liegen bei Werten ab 0,14 Gramm bis knapp über 0,2 Gramm CO2 pro Aufruf.

Tipp! Lade dir den html-Code für den Carbon Calculator runter und baue ihn auf den Seiten ein. Wie das aussiehst? Scrolle mal kurz nach unten, da ist der Carbon Calculator bei mir schon eingebaut. So sieht jede:r Leser:in gleich, dass du nachhaltig denkst. Zusätzlich kannst du dabei auf die Thematik aufmerksam machen und deinen Leser:innen erklären, was es mit dem Carbon-Calculator auf sich hat. Um so mehr Menschen auf klimafreundliche Websites achten, umso eher verschwinden die Stromfresser aus dem Netz.

Ecograder

Ebenfalls ein Webtool. Allerdings wird hier eine E-Mail benötigt, um die Berechnung zu starten. Du hast jedoch die Auswahl den Newsletter nicht zu bestellen. Das Tool gibt dir auch gleich detaillierte Hinweise, wie du die Performance deiner Website verbessern kannst. Zum Beispiel bei der Ladezeit, deinem SEO Ranking, Lesefreundlichkeit und Design. Auch hier gibt es den Hinweis auf Grüne Hoster.

Zu jedem der Bereiche gibt dir Ecograder eine Anleitung, wie du deine Website optimierst. Mit dieser ToDo Liste hast du schon gleich die Maßnahmen, um die Website nachhaltig zu gestalten. Jetzt geht es ans Re-Design, für eine energieeffiziente und damit nachhaltige Website.

2. Schritt – Maßnahmen definieren

Entscheide, welche Punkte du schnell umsetzen kannst. Andere sind wahrscheinlich zeitaufwendiger. Du benötigst dafür eventuell professionelle Unterstützung von Webdesigner:innen. Auch ein Umzug der Website zu einem Grünen Hoster braucht etwas Planung. Das steht mir jetzt übrigens bevor. Ich berichte wie es läuft.

Quick Wins für eine nachhaltige Website – die sich schnell umsetzen lassen

Bilder optimieren 

Dafür gibt es zahlreiche Plug-Ins, zum Beispiel für WordPress. Sie komprimieren die Bilddatei lade-freundlich. Ich benutze hier zum Beispiel „tinyPNG“ – Ecograder hat auch nichts an meinen Bildern auszusetzen.

Video und Animationen meiden

Die kosten einfach unnötig Strom. Mein Tipp, Pop Ups, GIFs oder animierter Content einfach weglassen und das Wort für sich wirken lassen. Schlankes Design ohne viele Bilder und Schnörkel, so sieht ein nachhaltiger Blog aus.

Einigebettete Blogartikel oder Social Media

Ich muss gestehen, ich fand die Designblocks mit eingebetteten Blogartikel oder Social Media echt schick. Ich habe sie benutzt, um Themen auch optisch von einander abzusetzen und gleich ein bisschen Werbung für weitere Artikel gemacht. Bis ich den Carbon Calculator auf jeder Seite eingefügt hatte. Wow, was für ein Unterschied – Zwei Artikel mit ungefähr der gleichen Länge und Aufbau, aber völlig unterschiedliche CO2-Werte. Das „schuldige“ Designelemente habe ich schnell gefunden, ein eingebetteter Instagram-Post. Die Verknüpfung von WordPress zu Instagram kostet richtig viel Strom. Außerdem habe ich mal bei Bloggerkolleginen nachgefragt. Sie fanden solche eingebetteten Verlinkungen stören den Lesefluß. Stimmt, gebe ich ihnen recht. Nachhaltiger ist die gute alte Verlinkung im Text. 

Umweltfreundliche Website, besser ohne embedded Content
Umweltfreundliche Website, besser ohne embedded Content.

Systemschriften verwenden

Zum Diwan-Design passen besser einfache Schriften. Deshalb habe ich nie Google Fonds oder ähnliches verwendet. Das Prinzip mit den Schriften ist ähnlich wie bei dem eingebetteten Social Media. Die Verknüpfung zwischen Google-Server, meist in den USA und deinem Blog verbraucht Energie. Ein weiterer Aspekt, sind Bedenken zur DSGVO bei Google Fonds. Problematisch ist, dass durch die Verbindung auch personenbezogene Daten der Nuter:innen Google erreichen.

Caching

Indem du die Seite schon in den Cache-Speicher lädst, sparst du den Leser:innen Zeit und Strom. Sie können die Seite quasi aus dem Zwischenspeicher abrufen und brauchen sie nicht neu laden. Das erledigen Caching-Plug-Ins für dich.

Newsletter geht auch umweltfreundlich

Die oben genannten Tipps kannst du auch für das nachhaltige Newsletter-Design anwenden. Ausnahme, natürlich der Cache-Tipp, der funktioniert so nicht bei dem Newsletter.

Auch hier gilt: Weniger ist oft mehr. Jedes E-Mail, dass du versendest kostet Strom. Der Anbieter Sendinblue hat das für sich ausrechen lassen. Durch eine E-Mail ohne Anhang entstehen rund 0,175 Gramm CO2. Bevor du also ein Trommelfeuer an E-Mails losschickst, streiche den Funnel auf das Notwendigste zusammen. Es schont die Umwelt und außerdem, die Ressource Zeit seiner Leser:innen. Ihre Zeit zu achten ist ebenfalls ein Zeichen für nachhaltiges Online Business.

Übrigens, vieles von dem gilt auch für die Social Media Kanäle.

3. Schritt – Ziele für die umweltfreundliche Website

Jetzt weisst du, an welchen Schrauben du drehen kannst, um die Website umweltfreundlicher zu gestalten. Bevor du loslegst an deiner Website zu werkeln, setze dir noch ein nachhaltiges Ziel. Hier, zum Beispiel, was ich mir vorgenommen habe. Du kannst natürliche für dich andere Ziele definieren.

Mit jedem Blogartikel unter 1 Gramm CO2-Emissionen pro Aufruf zu bleiben.

Gemessen am eingebauten Carbon Calculator.

Jetzt geht es an die Umsetzung

  1. Liste der Maßnahmen erstellen – Mache dir aus den Vorschlagen, zum Beispiel aus dem Ecograder-Report eine Liste.
  2. Quick Wins – Markiere dir die Maßnahmen, die du selbst schnell umsetzen kannst.
  3. Realistischer Zeitplan – Nimm dir ausreichend Zeit dafür. Auch eine reine Copy – Paste Aktion dauert seine Zeit. Beispielsweise, du möchtest den Carbon Calulator unter jeden deiner Artikel einfügen. Je nachdem, wieviele Blogartikel du schon geschrieben hast, kann es dauern, bis du alle Seiten aufgerufen hast. Du setzt dich unnötig unter Stress, wenn du dir zu wenig Zeit einräumst. Nimm dir besser einen realistischen Zeitrahmen vor und erledige die Aufgabe zügig.
  4. Ergebnisse überprüfen – Wie nah bist du jetzt an dein Ziel herangekommen? Geschafft oder gibt es auf der einen oder anderen Seite noch etwas zu tun?

Hier ist jetzt wahrscheinlich der Zeitpunkt, an dem du dich nach professioneller Unterstützung durch grüne Webdesigner:innen umschauen solltest. Bei der Suche kann dir die Suchmaschine deiner Wahl weiterhelfen. Probiere mal diese Suchbegriffe: „nachhaltiges“ oder “grünes Webdesign“.

Tipps vom Diwan

Klimaneutralität im Online Business
Klimaneutralität im Online Business

Was Klimaneutralität fürs Online Business bedeutet

Klimaneutralität fürs Online Business. Auf diesem Weg, kannst auch du mithelfen und uns vor den schlimmsten Folgen des Klimawandels bewahren.

Danke, dass du den Artikel gelesen hast. Interessiert es dich, wie viel Treibhausgase dadurch entstanden sind?

Hier, der Carbon Calculator zeigt dir die CO2-Emissionen im Gramm pro neuem Seitenaufruf an. Durch den Stromverbrauch, während die Seite aus dem Internet lädt entstehen die Treibhausgase.

Zum Vergleich, eine durchschnittliche Website verbraucht 1,76 Gramm CO2-Emissionen pro Aufruf.

Du möchtest auch Fairness und Umweltschutz zu deinem Motto machen? Dann begleite mich auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit im Unternehmen.

Melde dich gleich hier bei meinen Newsletter an. Ich zeige dir, wie du dein Unternehmen rundum nachhaltig aufstellst. Du erhältst jeden Monat Controlling-Tipps direkt in dein E-Mail-Postfach.

Du kannst dich jederzeit einfach abmelden. Mehr dazu, kannst auf dem Datenschutz beim Diwan Impressum nachlesen.

Bilder: DIWAN.blog

Nachhaltige Website, warum du jetzt eine brauchst

Website nachhaltig

Warum du jetzt eine nachhaltige Website brauchst —> kurz gefasst

Eine nachhaltige Website gehört doch eigentlich schon zum Zeitgeist. Nicht nur für Blogger, die sich um Nachhaltigkeit kümmern. Nachhaltig bedeutet, bewusst mit den Ressourcen umgehen. Bei der Website ist das zunächst einmal der Stromverbrauch, durch den Treibhausgase entstehen. Aber durch das schlanke Design bringt es dir auch etwas für dein Marketing.

Diese 3 Gründe sprechen außerdem für eine nachhaltige Website

  • Nachhaltig bedeute energieeffizient und das führt zu kurzen Ladezeiten, das wiederum verbessert dein SEO-Ranking.
  • Kurze Ladezeiten sind ein Service für die Leser:innen oder Kund:innen.
  • Fokussiertes Design, das nicht vom wesentlichen ablenkt.

Deshalb passen zum Beispiel diese folgenden Elemente nicht zu einer nachhaltigen Website. Du solltest sie nur sparsam oder gar nicht einsetzen.

  • Videos
  • Animierter oder embedded Content
  • Gifs
  • Heruntergeladene Schriften, zum Beispiel Google Fonds

Eine nachhaltige Website ist die Visitenkarte deines Business

Eine nachhaltige Website muss her. Das war eines der Erkenntnisse meiner diesjährigen strategischen Jahresplanung. Nicht nur, weil ich über Nachhaltigkeit blogge – Nein, eine nachhaltige Website entspricht dem Zeitgeist und bringt auch den Leser:innen einige Vorteile.

Eine nachhaltig gestaltete Website ist energieeffizient und hat schnelle Ladezeit. Sowohl auf dem Desktop, wie auch für mobile Geräte. Das schont das Klima und mehr:

Drei Gründe, die für eine nachhaltige Website sprechen

  • Schnelle Ladezeiten wirken sich positiv auf das SEO Ranking aus.
  • Deine Leser:innen besuchen gerne deine Seite. Sie verlieren nicht die Geduld, wenn sie lange auf den Seitenaufbau warten müssen. 
  • Das minimalistische Design fokussiert auf die wichtigen Punkte – Dein Angebot, zum Beispiel. Es gibt keine überfrachtete Seiten, die vom Wesentlichen ablenken.

Was ist eine nachhaltige Website überhaupt

Oder besser gefragt, was ist so umweltschädlich an einer Website. Sie besteht doch nur aus farbigen Pixeln und Bytes.

  • Genau diese Bytes verbrauchen ganz real den Strom. Jedes Mal, wenn ein:e Leser:in die Seite neu lädt. 
    • Das ist ein Dilemma: Das, was jede:r Blogger:in möchte: Viele Leser auf der Seite – ist genau das, was der Umwelt schadet!

Strom ist so lange noch klimaschädlich, solange er nicht zu 100 Prozent von regenerativen Energiequellen kommt. Also Solar-, Windkraft oder auch Biomasse und Wasserkraft. Derzeit produzieren noch immer, weitestgehend Kohlekraftwerke den Strom. Das Statistische Bundesamt nennt, auch für das dritte Quartal 2021, noch Kohle als wichtigste Quelle zur Stromerzeugung in Deutschland. Damit entstehen, durch die Verbrennung der fossilen Energieträger, die klimaschädlichen Treibhausgase oder CO2-Emissionen.

Tipp! An diesen Punkten erkennst du eine nachhaltige Website

  1. Braucht die Website lange, bis sie sich auf dem Bildschirm aufbaut, dann tickert  im Hintergrund bestimmt irgendwo ein Stromzähler hoch. Die Ladezeit einer Website ist ein erster Hinweis auf Nachhaltigkeit.
  2. Musst du zunächst viele Pop-ups wegklicken oder es starten automatisch Videos, dann ist es auch nicht so gut um den Stromverbrauch bestellt.

Nachhaltigkeit geht über die Ladezeit 

Durch eine kurze Ladezeit deiner Webpage senkst du also den Stromverbrauch und damit die CO2-Emissionen. Lasse alles weg, was zu längeren Ladezeit führt.

  • Videos
  • Animierter oder embedded Content
  • Gifs
  • Heruntergeladene Schriften, zum Beispiel Google Fonds

Wie du das Projekt umweltfreundliche Website anpackst? Klicken und weiterlesen.

Tipps vom Diwan

Laptop und Smartphone nachhaltig
Laptop und Smartphone nachhaltig

Laptop und Smartphone, so wird‘s auch hier nachhaltig

Der Laptop und Smartphone sind meist wenig nachhaltig. Herstellung und Entsorgung Sind problematisch.Hier gibt es Tipps wie es anderes geht.

Danke, dass du den Artikel gelesen hast. Interessiert es dich, wie viel Treibhausgase dadurch entstanden sind?

Hier, der Carbon Calculator zeigt dir die CO2-Emissionen im Gramm pro neuem Seitenaufruf an. Durch den Stromverbrauch, während die Seite aus dem Internet lädt, entstehen die Treibhausgase.

Zum Vergleich, eine durchschnittliche Website verbraucht 1,76 Gramm CO2-Emissionen pro Aufruf.

Du möchtest auch Fairness und Umweltschutz zu deinem Motto machen? Dann begleite mich auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit im Unternehmen.

Melde dich gleich hier bei meinen Newsletter an. Ich zeige dir, wie du dein Unternehmen rundum nachhaltig aufstellst. Du erhältst jeden Monat Controlling-Tipps direkt in dein E-Mail-Postfach.

Du kannst dich jederzeit einfach abmelden. Mehr dazu, kannst auf dem Datenschutz beim Diwan Impressum nachlesen.

Bilder: DIWAN.blog

Worum geht es bei dem EU Lieferkettengesetz

EU Lieferkettengesetz

Worum geht es bei dem EU-Lieferkettengesetz —> kurz gefasst

Das EU-Lieferkettengesetz ist noch ein Vorschlag. Dem Entwurf stimmte die EU-Kommission zu, jetzt ist die Reihe an dem EU-Parlament.

Bei dem Vorschlag geht es darum, dass europäische Unternehmen Verantwortung für Menschenrechts- und Umweltstandards übernehmen. Für ihre Zulieferbetriebe im Ausland sowie entlang der Lieferkette.

Das EU-Lieferkettengesetz kann das deutsche Gesetz ergänzen

  • Es umfasst die gesamte Lieferkette
  • Haftungsklausel
  • Es beinhaltet auch Umwelt- und Klimaschutz

Kleine und mittelständische Unternehmen sind nicht oder nur indirekt betroffen

Trotzdem kannst du mithelfen und dich für faire Arbeitsbedingungen und Umweltschutz einsetzen. Indem du mit nachhaltigen Unternehmen zusammenarbeitest oder faire gehandelte Waren sowie Bio-Produkte verwendest.

EU-Lieferkettengesetz der Entwurf

Den Vorschlag für das EU-Lieferkettengesetz hat die Europäische Kommission Ende Februar angenommen. Das Gesetz soll die Rolle von Menschenrechten und Umweltschutz in der globalen Handelswelt stärken.

Der internationale Handel funktioniert eigentlich durch eine globale Arbeitsteilung. In der Theorie, ein Teamwork von gleichberechtigten Partnern. In der Praxis sieht das anders aus. Hier verteilen sich die Gewinne und damit die Machtverhältnisse nicht immer gleichmäßig. 

Das Lieferkettengesetz und die globalen Warenströme

Wenn wir die globalen Handelsverflechtungen mal aus einer Flughöhe von, na ja 10.000 Metern betrachten. Dann lassen sich die Ungleichgewichte besser ausmachen:

  • In der einen Ecke – nämlich unserer, in den Industriestaaten – sammelt sich Geld durch Gewinnmargen und damit verbunden die Einkaufsmacht. Das bedeutet, dass die gewerblichen Einkäufer:innen aus den Industriestaaten, die Preise größtenteils diktieren können. Damit haben sie den Vorteil, ihre Marge zu optimieren. Außerdem finden hier die meisten Waren zu den Verbraucher:innen, der Abnehmermarkt. Ohne Zugang zu dem Abnehmermarkt bleiben die Fertigungsbetriebe auf ihren Waren sitzen.
  • In der entgegengesetzten Ecke – im sogenannten globalen Süden. Also dort, wo die Elektrogeräte, Textilien oder die Rohstoffe herkommen – Dort sammeln sich die Negativ-Punkte: Löhne, oftmals unter dem Existenzminimum, Kinderarbeit oder erzwungene Arbeit. Gefährdungen durch unzureichende Sicherheitsvorkehrungen der Menschen und der Umwelt.
Baumwolle, ein Beispiel für nachhaltige Wirtschaft
T-Shirt, ein Beispiel für nachhaltige Wirtschaft

Wie das aussieht, kannst du dir an einem Beispiel für ein T-Shirt anschauen. Die Daten zu der Berechnung hat Greenpeace recherchiert.

Lieferkette, was ist das überhaupt

Die Lieferkette bezeichnet die Kette von Betrieben, die alle an der Herstellung beteiligt sind. Am Beispiel von dem T-Shirt beginnt die Lieferkette auf den Baumwollfeldern. Baumwollspinnereien, Färberei, Näherei, dazwischen Transportunternehmen und einige Zwischenhändler. Bis schließlich das T-Shirt in einem Fashion-Store in den reichen Industriestaaten landet.

Das soll ein Lieferkettengesetz ändern

Im Kern weist das Lieferkettengesetz deshalb, denen die Verantwortung zu, die bislang den größten Nutzen von dem Arbeiten in „Billiglohnländern“ hatten.  Daher sollen sich die Unternehmen in der Europäischen Union ihrer Verantwortung, gegenüber ihren Zulieferbetrieben bewusst sein. Denn sie können etwas ändern. Sie besitzen die Möglichkeiten, Geld und Einkaufsmacht, sich für bessere Arbeitsbedingungen und Umweltschutz in der ganzen Lieferkette einzusetzen. 

Ziel Lieferkettengesetz
Ziel Lieferkettengesetz

Das Idealbild ist ein fairer Handel, der die Umwelt schützt.

Das EU-Lieferkettengesetz, so sieht der Vorschlag aus

Das EU-Lieferkettengesetz will Unternehmen dazu verpflichten, zu prüfen und zu dokumentieren, wo und wie die Waren hergestellt wurden. Außerdem sollen sie überprüfen, ob dabei ein Schaden für die Umwelt entsteht.

Das EU-Lieferkettengesetz ein Entwurf für große Unternehmen!

Der Vorschlag teilt die Unternehmen in drei Gruppen ein. Für diese gilt dann zukünftig das neue EU-Lieferkettengesetz.

  • Gruppe 1 – EU-Gesellschaften mit beschränkter Haftung, ab 500 Beschäftigten und einem weltweiten Nettoumsatz ab 150 Millionen Euro.
  • Gruppe 2 – Für bestimmte Branchen, gilt das Gesetz schon ab 250 Mitarbeiter und einem weltweiten Nettoumsatz ab 40 Millionen Euro. Allerdings, erst ab einer verlängerten Übergangsfirst von zwei Jahren. Die Initiative von Menschenrechts- und Umweltorganisationen „Lieferkettengesetz“ erläutert, dass dies die Branchen, Textil, Landwirtschaft und Bergbau sind. Die Initiative kritisiert, dass weitere Risikobranchen, wie Transport, Bauwesen, Energie und Finanzen in der Definition der EU fehlen.
  • Gruppe 3 – Unternehmen aus Drittstaaten, die in der EU tätig sind und entweder die Umsätze aus Gruppe 1 oder 2 in der EU erwirtschaften.

Personenunternehmen sowie kleine und mittelständische Unternehmen sind von dem Lieferkettengesetz nicht betroffen. Das bedeutet, zum Beispiel, dass viele der Onlinehändler nicht unter das Gesetz fallen.

Die Initiative Lieferkettengesetz weist darauf hin, dass unter das neue Gesetz nur knapp ein Prozent der EU-Unternehmen fallen. Ihr Statement dazu: „Das reicht nicht“. Die Bundesregierung ist jetzt aufgerufen, sich im EU-Parlament für Nachbesserungen einzusetzen.

Das EU-Lieferkettengesetz, wie geht es jetzt weiter?

Nachdem die Europäische Kommissionen dem Vorschlag am 23. Februar zugestimmt hatte, ist nun das Europäische Parlament an der Reihe. Danach haben die einzelnen Mitgliedstaaten bis zu zwei Jahren Zeit, um die Richtlinie auch in ihren nationalen Gesetzen umzusetzen.

Das EU-Lieferkettengesetz im Vergleich zum Deutsche Gesetz

Das deutsche Lieferkettengesetz tritt 2023 in Kraft. Verbände kritisieren es als halbherzig. So titelte Germanwatch bei der Verabschiedung des Gesetzes: „Noch nicht am Ziel, aber am Start“. Das EU-Gesetz scheint ein paar Lücken des deutschen Gesetzes stopfen zu können. 

  • EU-Gesetz reicht tiefer in die Lieferkette – Anders als im deutschen Gesetz, ist hier wirklich die ganze Lieferkette zu erfassen. Das deutsche Lieferkettengesetz reicht im Grunde nicht weiter, als bis zum ersten Zulieferbetrieb. Darüber hinaus müssen Unternehmen nur Maßnahmen ergreifen, wenn sie nachweislich über Missstände informiert sind. Doch auch im EU-Lieferkettengesetz gibt es wohl Einschränkungen. Laut der Initiative Lieferkettengesetz heißt es in der Vorlage, „etablierte Geschäftsbeziehungen“. Die Initiative vermutet, dass sich mit einem häufigen Wechsel der Geschäftsbeziehungen das Gesetz aufweichen ließe.
  • Haftungsklausel – Im EU-Entwurf gibt es eine Klausel der Haftbarkeit, diese fehlt dem deutschen Gesetz. Der BUND erklärt, dass ohne eine zivilrechtliche Haftungsregelung das deutsche Gesetz zu wenig für die betroffenen Menschen leisten kann.
  • Umweltschutz entlang der Lieferkette – Darüber hinaus geht es im EU-Lieferkettengesetz auch um Umweltschutz. So sieht der Vorschlag vor, dass Unternehmen einen Umweltplan aufstellen. Das Ziel des Plans ist es, zu zeigen, welchen Beitrag das Unternehmen leistet, damit das Klimaziel zu erreichen ist. Das große gemeinsame Ziel ist es, die Erderwärmung auf einen Anstieg von 1,5 Grad Celsius zu verlangsamen.
Lieferkettengesetz
Das deutsche Lieferkettengesetz

Das EU-Lieferkettengesetz für die großen – was tust du als Selbstständige:r

Das EU-Lieferkettengesetz trifft nicht oder nur indirekt auf dich zu? Trotzdem hast auch du viele Möglichkeiten, dich für Menschenrechte und Umweltschutz einzusetzen. Hier sind ein paar nachhaltige Ideen:

  • Eigene Lieferkette checken – Interessiere dich, woher die Produkte kommen und wie die Herstellung abläuft. Frage nach, ob deine Zulieferbetriebe fair gehandelte Waren einsetzen oder sogar selbst zertifiziert sind. Große Unternehmen bereiten sich größtenteils schon jetzt auf die kommenden Lieferkettengesetze vor und können dir relativ schnell antworten.
  • Faire und Bio-Waren einkaufen – Prüfe, ob du nicht zu einem Zulieferbetrieb wechseln kannst, der schon nachhaltig wirtschaftet oder klimaneutral arbeitet.
  • Nachhaltig einkaufen – Nicht immer ist der billigste Import aus Asien auch das Produkt, das sich am besten rechnet. Gibt es regionale Alternativen? Du sparst an den Transportkosten und kannst den positiven Effekt von „regionalen Waren“ für dein Marketing nutzen. Übrigens, die Nachfrage nach nachhaltigen Produkten steigt. Positioniere dich in diesem zukunftsfähigen Segment.

Du möchtest auch Fairness und Umweltschutz zu deinem Motto machen? Dann begleite mich auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit im Unternehmen.

Melde dich gleich hier bei meinen Newsletter an. Ich zeige dir, wie du dein Unternehmen rundum nachhaltig aufstellst. Du erhältst jeden Monat Controlling-Tipps direkt in dein E-Mail-Postfach.

Du kannst dich jederzeit einfach abmelden. Mehr dazu, kannst auf dem Datenschutz beim Diwan Impressum nachlesen.

Bilder: DIWAN.blog

Cookie Consent mit Real Cookie Banner