Dein Stundensatz ist kein Wunschwert. Er ist das Ergebnis einer Rechnung: Was soll am Ende bei dir ankommen? Was kostet dein Betrieb? Und wie viele Stunden bezahlt dir tatsächlich jemand?
Der Rechner startet bei dem, was am Ende bei dir ankommen soll: deinem Netto-Jahresziel.
Stundensatz = (Netto-Jahresziel + Puffer + Betriebskosten + Steuern und Vorsorge) ÷ abrechenbare Stunden, plus Prozentaufschlag für Ausfallrisiko und Krankheit
Eine Freelancerin will 36.000 € netto im Jahr. Für Steuern und Vorsorge kommen im Beispiel 12.000 € dazu, ihre Betriebskosten liegen bei 9.600 €. Zusammen sind das 57.600 €.
Wer nach der Faustregel „40 Stunden mal 52 Wochen“ rechnet, kommt auf einen Satz von rund 28 €. Das ist die Hälfte. Der Unterschied zahlt sich aus deiner eigenen Tasche.
Für Selbstständige, Kleinunternehmer, Handwerker, Coaches und Freelancer. Handwerker rechnen mit Verrechnungssätzen. Die Logik bleibt dieselbe.
Starte mit deinem Netto-Jahresziel. Addiere, was du für Steuern und Vorsorge zusätzlich erwirtschaften musst, und deine jährlichen Betriebskosten. Teile die Summe durch deine abrechenbaren Stunden. Leg einen Prozentaufschlag für Ausfallrisiko und Krankheit darauf. Das Ergebnis ist die Untergrenze für deinen Preis.
Weniger, als du denkst. Ziehe Urlaub und Feiertage ab. Von den Stunden, die übrig bleiben, bezahlt dir nur ein Teil ein Kunde. Akquise, Angebote und Buchhaltung bleiben unbezahlt. Krankheit und Ausfall deckst du über den Prozentaufschlag ab. Miss vier Wochen lang, wie hoch dein Anteil wirklich ist.
Wenn du krank bist oder ein Auftrag ausfällt, verdienst du nichts, deine Kosten laufen weiter. Der Prozentaufschlag legt diese Lücke auf deinen Stundensatz um.
Ja. Die Basisversion kostet nichts. Die Pro-Version kostet 9 € einmalig.
Nein. Das Ergebnis ist dein Mindestpreis. Wie viel du darüber verlangst, hängt vom Nutzen ab, den du deinen Kunden lieferst.