Warum du eine Jahresplanung brauchst

Warum du eine Jahresplanung brauchst

Warum eine Jahresplanung? Auch Selbständigen hilft eine einfache Planung, über so mache Business-Hürde.

Warum du eine Jahresplanung brauchst —> kurz gefasst

Planen in unsicheren Zeiten? Ja, dann erst recht! Denn mit der Planung kannst du schon vorher durchspielen, welche Optionen du hast. Tritt dann der Fall ein, hast du einen Plan zur Hand.

Eine Planung sagt dir, wie du stehst und wie realistisch deine Ziele (noch) sind.

    • Wichtig ist es schnell im Blick zu haben, wann du abdriftest. 
  • Vielleicht kannst du gegensteuern oder du musst neue Wege einschlagen.

Warum eine Jahresplanung für gerade Selbstständige wichtig ist

Die Zeiten sind unsicher, also warum dann planen. Es kommt ja doch alles anders. 

Ja, der Satz könnte von dir sein? Dann räume ich mal mit einem weiterverbreiteten Mythos auf.  Der übrigens auch in einigen großen Unternehmen umher geistert. 

Bei einer Planung kommt es nicht darauf an, die Zukunft richtig vorherzusagen, sondern sich mit den Möglichkeiten auseinanderzusetzen.

Nach fast 20 Jahren Unternehmensplanung kann ich dir versichern, die Zukunft vorhersagen klappt nicht. Denn es kommt immer anders als ursprünglich gedacht. 

Also wozu brauchst du eine Planung?

Eine Planung sagt dir, wie du stehst und wie realistisch deine Ziele (noch) sind.

  • Wichtig ist es schnell im Blick zu haben, wann du abdriftest. 
  • Vielleicht kannst du gegensteuern oder du musst neue Wege einschlagen.

Sie ist in etwa wie ein GPS im Auto. Du gibst das Ziel ein und fährst los. Der Plan sagt dir, wann du unterwegs an welchem Punkt angelangt sein solltest. Gibt es auf dem Weg einen Stau, warnt dich das GPS und schlägt dir einen neuen Weg vor. Genauso funktioniert die Jahresplanung. Du arbeitest vorher schon alternative Routen aus. Kommst du dann an einen Punkt, wo es nicht mehr weitergeht, hast du schon einen Plan B in der Schublade.

In kritischen Situationen verschafft dir so ein Plan B etwas Sicherheit und Zeit. Du behältst den Kopf frei, um dich mit den neuen Gegebenheiten auseinandersetzen. In Ruhe und ohne hektischen Aktionismus. 

Bei der Planung hinterfragst du deine Ziele, indem du dir notierst, was dich dran hindern könnte oder welche Entwicklungen dich unterstützen könnten. Zum einen sind dies Geschehnisse, die in der Welt um dich herum passieren (werden). Zum anderen schaust du dir ebenfalls an, wie dein Business aufgestellt ist, was ist schon gut und an welchen Ecken solltest du noch nachbessern.

Mit diesen Punkten erarbeitest du die Maßnahmen, die dich zu deinem Ziel bringen. Diese Maßnahmen sollten immer messbar sein. Dadurch siehst du gleich, wie gut die Maßnahmen funktionieren und ob sie den gewünschten Erfolg bringen.

Zum Beispiel möchtest du mit einer Marketingaktion eine neue Zielgruppe ansprechen.

Messbare Erfolgsindikatoren (KPI) sind:

  • Du setzt den Zeitraum fest, bis wann die Aktion starten soll. Bis dahin müssen alle Vorbereitungen abgeschlossen sein.
  • Aus der angesprochenen Zielgruppe sollen 50 oder 100 neue Kunden zu dir kommen.

Wie du mit Methode deine Jahresplanung ganz einfach und professionell erstellst, dafür klick dich in diesen Blog-Artikel rein.

Tipps vom Diwan

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Zum Vergleich, eine durchschnittliche Website verbraucht 1,76 Gramm CO2-Emissionen pro Aufruf.

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Bilder: DIWAN.blog

Jahresplanung, mit dieser Methode ist sie schnell geschafft

Jahresplanung mit Methode

Keine Zeit für eine Jahresplanung? Mit dieser Methode der Profis erledigst du die jährliche Planungsrunde ganz schnell und einfach.

Jahresplanung, mit dieser Methode ist sie schnell geschafft —> kurz gefasst

Das Baukastensystem für deine Jahresplanung mit samt einer SWOT-Ananlyse und SMARTen-Zielen. Mit dieser Methode planst du einfach dadurch, dass du dir 6 Fragen beantwortest. Mit jeder Antwort fügst du einen weiteren Baustein zu deiner Planung hinzu.

Deine Jahresplanung erstellst du mithilfe dieser 6 Fragen:

  • 1. Was möchtest du in diesem Jahr erreichen?  – Ziel für das Jahr
  • 2. Was kann dich daran hindern oder was hilft dir dabei? Externe Faktoren
  • 3. Wo stehst du? Das sind die internen Faktoren
  • 4. Wie kannst du es erreichen?  Operative Strategie
  • 5. Was brauchst du dafür? Maßnahmen
  • 6. Woher weißt du, ob du dein Ziel erreicht hast? Kennzahlen (KPI)

Die Baustein-Methode für die Jahresplanung

Deine Jahresplanung ist ein bisschen so, wie mit Bauklötzen spielen. Als Kinder waren unsere Bausteine rot, blau oder gelb. Jetzt setzt du mithilfe dieser Fragen deine Planung zusammen.

Das Gerüst für deine Planung sind:

  • Jahresabschluss vom letzten Jahr. Damit du weißt, wo du finanziell stehst.
  • Dein langfristiges Ziel – Was möchtest du erreichen. Tipp! Jetzt ist die Zeit, den Business Case wieder aus der Schublade zu holen. Hier findest du viele Bausteine, die du wieder gut gebrauchen kannst.
  • Deine Strategie, wie du das Ziel erreichen möchtest. Mit der Strategie hast du die Positionierung deines Business festgelegt. Wie soll die Umgebung dein Business wahrnehmen? Du positionierst dich über deine Expertise, Qualität der Produkte oder Service und den Preis.

Die Eckpfeiler sind, der letzte Jahresabschluss und dein langfristiges Ziel. Die Jahresplanung ist ein Schritt auf dem Weg zu deinem langfristigen Ziel.

Die Methode Jahresplanung – So gehst du vor 

Nimm dir einen oder zwei Tage Zeit für deinen Jahresplan. In einer gemütlichen Atmosphäre plant es sich einfach leichter und es gelingt dir besser, das Tagesgeschäft auszublenden. 

Am Anfang der Jahresplanung steht ein kurzer Rückblick

Wie ist das letzte Jahr gelaufen?

Ein Blick auf den Jahresabschluss, sagt dir ganz offen, ob es erfolgreich war oder nicht. Aber das ist nicht das einzige Kriterium. Bist du selbst zufrieden, mit dem, was du erreicht hast? Diese Gedanken kannst du dir schon mal notieren. Sie markieren die aktuelle Situation. Das langfristige Ziel zeigt dir, was noch zu tun ist. 

Die Jahresplanung ist im Grunde die Überlegung, wie du diesem Ziel ein Stück näher kommst. Was sind die nächsten Schritte? – Das sind deine Ziele für das Jahr.

Jetzt geht es schon an den Zusammenbau der Jahresplanung

Dafür beantwortest du dir diese sechs Fragen. Sie sind das Gerüst für den Plan. Danach steht auch schon dein Jahresplan, inklusive einer SWOT-Ananlyse und SMARTen Zielen. Du wirst feststellen, dass hinter den so kompliziert klingenden Managementtools einfach nur logische Überlegungen stecken.

  1. Was möchtest du in diesem Jahr erreichen?  – Ziel für das Jahr
  2. Was kann dich daran hindern oder was hilft dir dabei? Externe Faktoren
  3. Wo stehst du? Das sind die internen Faktoren
  4. Wie kannst du es erreichen?  Operative Strategie
  5. Was brauchst du dafür? Maßnahmen
  6. Woher weißt du, ob du dein Ziel erreicht hast? Kennzahlen (KPI)

1) Die Methode Jahresplanung – Ziel

Die Ziele sind etwas, was du in dem Jahr erreichen möchtest. Sie bringen dich deinem langfristigen Ziel ein Stück näher. 

Das Ziel für das Jahr könnte rein finanziell sein oder du möchtest dich besser in deiner Nische positionieren. 

Achtung! Leicht schleichen sich Maßnahmen unter die Ziele. Zum Beispiel könnte dir mehr Umsatz dabei helfen, um profitabel zu sein. Du brauchst den Umsatz, um deine Ausgaben zu decken. Das Ziel heißt damit „profitable sein“ und die Strategie ist Wachstum durch mehr Umsatz. Umsatz alleine ist kein Ziel, sondern ein Mittel, um es zu erreichen.

2) Die Methode Jahresplanung – Externe Faktoren

Das sind Entwicklungen, die dir entweder helfen dein Ziel zu erreichen oder es auch erschweren könnten. Dazu einige Ideen, was so im Großen und Ganzen passiert.

  • Wie entwickelt sich die wirtschaftliche Situation? Trifft dich die Inflation?
  • Gibt es neue gesetzliche Vorgaben, die du beachten musst?
  • Wie sieht es mit neuen Technologien aus? Spielen zum Beispiel grüne Technologien in deiner Branche eine Rolle oder ist KI mit ChatGPT ein Thema für dich? 
  • Welche Trends haben sich in deinem Bereich entwickelt. Wie reagieren die Mitbewerber:innen in deinem Umfeld darauf. 

Dieser Baustein deiner Planung ist eigentlich das Herzstück und der Grund, warum du unbedingt planen solltest. Die letzten drei Jahre, mit Lockdowns, um die Pandemie einzudämmen und dem Krieg in der Ukraine haben gezeigt, wie leicht ganze Branchen unter solchen Ereignissen leiden können. Umso mehr ist es wichtig, dich auf künftige Krisen vorzubereiten und einen Plan zu haben. Das kannst du zum Beispiel durch finanzielle Polster oder indem du neue Wege findest, um Kund:innen zu erreichen. 

Das Weltwirtschaftsforum in Davos geht in ihrem World Risk Report 2023 weiterhin von unsicheren Zeiten aus. Die Risiken, die voraussichtlich uns alle die nächsten zwei Jahre beschäftigen, sind:

  • Anstieg der Verbraucherpreise, die Inflation wird weiterhin eine drohende Gefahr sein.
  • Das Wirtschaftswachstum verlangsamt sich.
  • Wirtschaftspolitische Auseinandersetzungen können zunehmen, zum Beispiel kann das die Lieferwege aus Asien und China betreffen.
  • Die Folgen des Klimawandels werden immer mehr spürbar. Missernten durch Dürre oder Starkregen.
  • Die Gesellschaft driftet weiter auseinander. Die Gefahren von politischen Unruhen nehmen zu.

3) Die Methode Jahresplanung – Interne Faktoren

Hier geht es um die Fragen, wie du in deinem Business auf diese externen Entwicklungen reagieren kannst. In Gedanken gehst du systematisch alle Bereiche durch und notierst dir, die Stärken und Schwächen. In welchen Bereichen bist du gut aufgestellt, wo könnte es kritisch werden. 

Ein Beispiel: Deine Kunden fragen immer häufiger, ob du klimaneutrale Produkte hast. Du verwendest schon einen klimaneutralen Versand oder nutzt in deinem Business Ökostrom. Dein Ziel für das Jahr könnte dann lauten, dein Business klimaneutral aufzustellen.

  • Produkte
  • Einkauf und Herstellung
  • Vertriebswege
  • Marketingaktivitäten
  • Finanzen 
  • Team oder Mitarbeiter

Übrigens, jetzt hast du fast nebenbei eine SWOT-Analyse erstellt. Die Abkürzung steht für Strength, Weaknesses, Opportunities and Threats. Es sind die Stärken und Schwächen deines Unternehmens, auf die Chancen und Risiken der externen Entwicklungen zu antworten. 

4) Die Methode Jahresplanung – Operative Strategie

In diesem Schritt entscheidest du, wie du vorgehen möchtest, um dein Ziel für das Jahr zu erreichen. Dein Ziel ist ein Projekt für das Jahr und genauso gehst du auch vor. Du definierst die einzelnen Schritte und schreibst dazu, was, wer, wann zu tun hat.

5) Die Methode Jahresplanung – Maßnahmen

Dieser Schritt der Jahresplanung ist eng mit der operativen Strategie verzahnt. Die einzelnen Schritte sind die Maßnahmen.

6) Die Methode Jahresplanung – Kennzahlen (KPI)

Damit misst du den Erfolg der einzelnen Maßnahmen. So hast du gleich im Blick, wo du stehst. Welche harte Nuss gab es zu knacken und in welchen Bereichen ist alles glattgelaufen. Zusammengefasst liest du hier ab, ob du dein Ziel erreichen konntest und wo es Schwierigkeiten gab.

Mit anderen Wort du setzt dir SMARTe Ziele – den sie sollen spezifisch, messbar, attraktiv, realistisch und terminiert sein.

So sah zum Beispiel meine Jahresplanung für das letzte Jahr aus

  • Ziel – Meinen Blog, den Diwan ganz und gar nachhaltig ins Netz zu bringen. Wie ich das Projekt umweltfreundliche Website angegangen bin, liest du hier.
  • Externe Faktoren – Nachhaltigkeit ist Trumpf – zukunftsfähig sind die Unternehmen, die sich jetzt klimaschonend aufstellen. Auch ein Blogbusiness kann dazu beitragen, den Anstieg der Erderwärmung zu senken.
  • Interne Faktoren – Der Stromverbrauch rundum so minimal wie möglich zu halten. Der Hoster oder besser dessen Rechenzentrum sollte mit erneuerbarer Energie laufen.
  • Strategie – „Leap Frog“ oder Froschsprung. Ich habe bei anderen, nachhaltigen Blogs abgeschaut und nachgemacht. Im Internet gibt es eine Reihe von Tools, um seine Website auf Nachhaltigkeit zu überprüfen. Zum Beispiel der Ecograder oder Digitalbeacon
  • Maßnahmen – Die Seiten weiter optimieren und Umzug zu einem grünen Hoster
  • KPI – Die kannst du sogar selbst nachschauen. Bei jedem Blogartikel findest du am Schluss den CO2-Rechner von Websitecarbon für diese individuelle Seite. Maßgeblich ist der Stromverbrauch, der entsteht, wenn Leser:innen einen der Blogartikel aufrufen. Je schneller die Seite lädt, umso weniger Strom verbraucht der Prozess und es entstehen weniger CO2-Emissionen durch den Strom. Jeder Artikel soll unter 1 Gramm CO2 Emissionen sein. Der Hoster, den ich jetzt nutze, arbeitet zu 100 Prozent mit regenerativer Energie.
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Gewinn berechnen, die Praxistipps für Selbstständige

Alles, wirklich alles über Gewinn berechnen. Wie die Buchhaltung ihn errechnet und vor allem, wie du als Selbstständige:r dein Unternehmen auf Erfolgskurs hältst. Der Jahresabschluss ist eines, aber mit der Rechengröße „Gewinn“ kannst du noch sehr viel mehr anfangen.

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Interessiert es dich, wie viel Treibhausgase jetzt entstanden sind? Nur dadurch, dass du diesen Artikel auf deinen Bildschirm geladen hast?

Der Carbon Calculator zeigt dir die CO2-Emissionen im Gramm pro neuem Seitenaufruf an. Mit dem frei verfügbaren Tool Website Carbon Calculator kannst du übrigens jede beliebige Website auf ihre Klimafreundlichkeit überprüfen.

Zum Vergleich, eine durchschnittliche Website verbraucht 1,76 Gramm CO2-Emissionen pro Aufruf.

Du möchtest auch Fairness und Umweltschutz zu deinem Motto machen? Dann begleite mich auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit im Unternehmen.

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Erst Corona und dann? Wie geht es für Selbstständige weiter?

Selbstständige nach Corona Krise

Nachhaltiges Finanzmanagement für Selbstständige nach der Krise –> kurz gefasst:

Die Herausforderung

Die Kosten der aktuellen Corona-Krise brauchte bei vielen Selbstständigen die finanziellen Rücklagen auf – Laufende Kosten, zusätzlicher Aufwand durch Hygienemaßnahmen und Ausgaben, wie für Onlineaktivitäten. Sie tragen dazu bei, dass der Kontostand bedenklich sinkt. Trotzdem brauchst du gerade jetzt Geld, um dein Unternehmen krisenfest auszubauen.

Der nachhaltige Weg

Das Ziel ist es diese gegensätzlichen Vorhaben zu vereinen. Zum einen, ein solides finanzielles Polster aufzubauen und zum anderen sinnvoll investieren zu können. Dabei hilft dir ein nachhaltiges Finanzmanagement: Sein Ansatz ist es: Langfristig planen und umsichtig investieren.

Selbstständig in der Corona-Pandemie – Was für ein Jahr!

Die Corona-Pandemie hat wahrscheinlich viele Selbstständige an den Rand der Belastungsgrenze gebracht. Überhaupt, war überall auf der Welt plötzlich alles anders. Die schnelle Ausbreitung des Virus sollte sich verlangsamen. Darum hatten unter anderen Geschäfte, Restaurants Kultur oder Sporteinrichtungen zurückzustecken.

Auch für 2021 bleibt der Ausblick ungewiss: Unsicherheit, das ist vermutlich ein Gefühl, das du in den letzten zwölf Monaten auch durchlebt hast. Die deutsche Förderbank KfW nennt in ihrer Marktanalyse daher auch Ungewissheit als eine der größten Herausforderungen. Vermutlich ist es diese Unsicherheit, die auch noch nach der Corona-Krise zurückbleibt – Vor allem für Selbstständige und kleine Unternehmen stellt sich die finanzielle Frage. Der lange Lockdown führte dazu, dass viele Selbstständige ihre Rücklagen aufbrauchten. Wahrscheinlich hast auch du dein Bankkonto belastet oder auch Kredite aufgenommen, um Herausforderungen wie diese zu stemmen:

  • Finanzierung der laufenden Kosten – Hast du auch, wie viele Selbstständige die monatlichen Kosten über Kredite finanziert oder den Dispokredit ausgeschöpft?
  • Zusätzlicher Aufwand – Beispielsweise um die Hygienekonzepte umzusetzen oder Maßnahmen, um damit die Kontaktbeschränkungen einzuhalten.
  • Ausgaben für Digitalisierung – In den Zeiten von Kontaktbeschränkungen verlagerte sich alles, was möglich war ins Internet. Die Onlinekanäle ermöglichten vielen Selbstständigen doch noch ihr Geschäft weiterzuführen. Die Pandemie hat die Welt im „fast forward Modus“ ins digitale Zeitalter geführt.

Das bedeutet jedoch für dich als Unternehmer, dass du mit diesen extra Kosten startest, wenn das Geschäft wieder anläuft.

Ein Weg für Selbstständige nach der Corona-Krise – nachhaltiges Finanzmanagement

Dieses Jahr mit Corona verlangt jetzt von vielen Selbstständigen einen finanziellen Balanceakt:

  • Auf der einen Seite das Unternehmen krisenfest ausbauen. Das heißt, du stockst deine finanziellen Polster wieder auf. Doch das geht nicht ohne Gewinne. Also heißt „sparen“ die Devise?
  • Auf der anderen Seite schiebst du noch die höheren Kosten aus der Corona-Krise vor dir her. Beim nächsten Mal möchtest du vorbereitet sein, also warten wahrscheinlich auch Investitionen auf dich.
Ein nachhaltiges Finanzmanagement hilft Selbständigen aus der Corona-Krise.
Eine nachhaltige Finanzstrategie balanciert die Unternehmensfinanzen aus.

Wie lassen sich also diese widersprüchlichen Ziele unter einen Hut bringen? Mit einem nachhaltigen Finanzmanagement kann der Spagat gelingen.

Dieses Konzept ist auf das große Ziel Sicherheit ausgerichtet und setzt nur die Mittel ein, die wirklich nötig sind. Dieser ganzheitliche Unternehmensansatz kann Selbstständige nach Corona wieder zu einer finanziell tragfähigen Basis verhelfen. Denn Nachhaltigkeit in Unternehmen kann mehr als die Umwelt schützen. Es geht dabei immer um drei Stränge, die zusammengehören.

  • Den achtsamen Umgang mit Geld
  • Schutz der Rohstoffe der Erde
  • Fairness gegenüber Menschen

Nachhaltigkeit in der Wirtschaft ist damit auch das Gegenteil von Turbo-Kapitalismus. Der Duden sagt dazu, dass der Begriff für eine rücksichtslose Profitmaximierung steht.

Was bringt dir eine nachhaltige Strategie?

Die Philosophie bei der Nachhaltigkeit ist, dass du jetzt deine Mittel bewusst einsetzt. Doch gleichzeitig hast du schon die künftige Entwicklung mit notwendigen Investitionen im Blick. Dabei hilft dir eine gute Planung den Überblick zu behalten. Arbeitest du regelmäßig mit deinem Business Case oder erstellst eine Jahresplanung, hast du die meiste Arbeit sowie schon erledigt. Einige Vorteile der Planung:

  • Sie zeigt Abhängigkeiten auf – Ein Beispiel: Damit du mit einem Produkt bessere Gewinne erzielst, benötigst du eine neue Maschine oder Software. Du musst erst Geld reinstecken, um am Ende höhere Gewinne zu erzielen.
  • Die Reihenfolge, in der du investierst – Vielleicht brauchst du nicht gleich eine komplette Lösung, sondern kannst schon mal mit einer einfacheren Version starten. Die damit erzielten Gewinnen helfen dir bei dem weiteren Ausbau.

So organisierst du als Selbstständige:r auch nach Corona deine Finanzen nachhaltig:

  1. Das große Ziel, auf das du hinarbeitest – Schritt für Schritt wieder Kapitalrücklagen aufbauen und dadurch Sicherheit erlangen. Für die buchhalterischen und steuerlichen Fragen besprichst du dein Ziel am besten mit deiner Steuerkanzlei. In der Buchhaltung funktioniert es im Großen und Ganzen so:
    • Bei einer GmbH bleibt der Gewinn in der Unternehmung. Du stellst den versteuerten Gewinn in der Bilanz in die Kapitalrücklagen ein.
    • Als Einzelunternehmer:in läuft es ähnlich. Der Unterschied ist, dass die Buchhaltungssysteme meist nur ein Sammelkonto für das Eigenkapital verwenden. Ein gesondertes Buchhaltungskonto für diese Rücklagen ist meist nicht vorgesehen.
  2. Für dies Ziel, benötigst du natürlich einen Gewinn unterm Strich – Was sich so banal liest, hat es in sich. Vor der Corona-Krise kanntest du deine Produkte und konntest rentabel wirtschaften. Du wusstest, welche sich am besten verkaufen, wo du die größte Gewinnspanne hast – aber ist das jetzt auch noch so? Es lohnt sich auf jeden Fall, dir daraufhin noch mal deine Kennzahlen aus dem letzten Jahr anzuschauen. Kennst du deine aktuellen Kosten und was sie dir über dein Unternehmen verraten?
  3. Keine Investitionen mehr? – Nein, dass soll es auf keinen Fall heißen. Aber plane zusätzliche Ausgaben vorher. Überlege dir, was du dir davon erwartest. Am Ende sollte sich eine Investition rechen, also dir einen Gewinn einbringen. Ein Beispiel: du möchtest dein Geschäft besser online präsentieren.
    • Rechnen sich die Ausgaben dafür? Als Faustregel gilt: Je schneller du die Ausgaben durch zusätzlichen Umsatz rein gewirtschaftet hast, umso sicherer und besser ist die Investition. Dauert es dagegen mehrere Jahre oder du benötigst viel Mehrumsatz, steigt auch das Risiko. Damit ist die Investition weniger geeignet, dein großes Ziel – Kapital aufzubauen zu unterstützen.
    • Finanzierung über Kredit: In dem Fall benötigst du entsprechend der höheren Kosten auch mehr Umsatz. Die Zinsen und Tilgung musst du mitverdienen.
Die Corona-Krise arbeitet als Beschleuniger für eine nachhaltige Wirtschaft.
Die Corona-Krise als Beschleuniger für mehr Nachhaltigkeit in Unternehmen.

Die Corona-Pandemie als Beschleuniger für mehr Nachhaltigkeit

Die KFW sieht die Corona-Krise als Katalysator zu mehr Nachhaltigkeit. Die Wirtschaft muss klimaneutral funktionieren, um der weltweiten Bedrohung durch den Klimawandel entgegenzutreten. Das bedeutet, keine Treibhausgase freisetzten, die Pflanzen nicht speichern können. Pflanzen nehmen CO2 auf und speichern den Kohlenstoff. Das Weltwirtschaftsforum sieht daher ein Versagen beim Klimaschutz als eines der Top-Risiken für die Gesellschaft. Die weltweite Corona-Krise macht jedoch auch Mut. Sie hat vorgemacht, wie schnell sich eingespielte Verhaltensweisen verändern können. Das zeigt eindrucksvoll das boomende Onlinegeschäft.

Als ich mich vor knapp drei Jahren entschied, online von unterwegs aus zu arbeiten, steckte digitale Welt noch in einer kleinen Nische. Viele der virtuellen Dienstleistungen waren nicht denkbar – Heute sind Zoom Coachings oder virtuelle Assistent:innen im Alltag angekommen.

Übrigens! Auch die World Trade Organisation (WTO) sieht eine digitalisierte Wirtschaft als Voraussetzung für die nachhaltige Entwicklung der Welt. Internationale Kontakte sind möglich auch ohne Geschäftsreisen. Das spart unter anderem klimaschädliche Treibhausgase der Flugzeuge. Neue Arbeitsplätze entstehen oder die Handelsbeziehungen gestalten sich transparenter und dadurch vielleicht fairer.

Selbstständige, wie du, mit einem kleinen Unternehmen sind bei solchen Veränderungen im Vorteil. Du kannst schneller auf die Herausforderungen reagieren und dich anpassen.

Du möchtest dabei sein und mehr über nachhaltiges Finanzmanagement erfahren?

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3 Gründe warum eine Jahresplanung gerade für 2021 wichtig ist

Jahresplanung

Jahresplanung –> kurzgefasst

Ziel einer Jahresplanung:

Maßnahmen überlegen, wie du auf wahrscheinliche Entwicklungen reagieren kannst.

Aus diesen drei Gründen ist es wichtig eine Jahresplanung zu haben:

  1. Überblick über die derzeitige Lage.
  2. Vorbereitung, spiele gedankliche deine Möglichkeiten durch.
  3. Sicherheit, durch die Vorbereitung weißt du was zu unternehmen ist.

Durch die Planung hast du einen Plan B in der Schublade. Du kennst deine Optionen und kannst bei Bedarf darauf zurückgreifen. In ungewohnten Situationen ermöglicht es dir schneller zu handeln.

Eine Planung gibt dir den Freiraum gewohnte Handlungsabläufe zu überdenken. Betrachte das Unternehmen aus unterschiedlichen Perspektiven. Das sind natürlich die finanziellen Fragen, aber vielleicht kannst du dein Unternehmen auch durch Umweltschutz oder fairen Handel positionieren. Damit zeigst du deinen Kunden:innen deine Kompetenz und Verantwortungsbewusstsein.

Jahresplanung in so ungewissen Zeiten? Ja, genau deshalb – und zwar aus diesen Gründen.

Für deine Jahresplanung nimmst du dir den Bilanzabschluss des letzten Jahres vor. Dein Steuerberater hat den Abschluss für 2020 fertig – eigentlich möchtest du die Papiere abheften und Schluss. Verständlich, aber du vergibst eine Chance. Aus diesen Gründen solltest du dir die Zeit nehmen, um dich auf 2021 vorzubereiten.

  1. Du verschaffst dir Überblick – Bei der Jahresplanung beschäftigst du dich auf einer abstrakten Ebene mit deinem Unternehmen. Du schaust dir an wo das Unternehmen steht. Lass dabei den Geschäftsalltag draußen.
  2. Du bist vorbereitet – Die Erfahrungen aus dem letzten Jahr waren vielfach hart. Versuche sie neutral zu bewerten. Es sind nun mal Tatsachen, darauf baust du jetzt deine Jahresplanung auf.
  3. Sie vermittelt dir Sicherheit – Wenn neue Situationen auftreten, verunsichert dies. Denn viele wissen zunächst nicht wie sie darauf reagieren sollen. Der Verstand reagiert mit Unbehagen oder Angst. Bei der Jahresplanung dagegen hast du dich gedanklich schon mal mit möglichen neuen Ereignissen auseinandergesetzt. Wenn sie eintreten, kennst du deine Optionen und triffst schneller Entscheidungen.

Jahresplanung, ok. Aber keiner kann wissen, was passieren wird.

Jede Wette! In keiner Jahresplanung kamen die Ereignisse des Jahres 2020 vor. Die Pandemie und der Shoutdown, keiner hatte sie so vorhergesehen. Auch 2021 wird es wohl noch nichts mit einem normalen Geschäftsjahr. Der Vorteil dieses zweiten Jahres, du weißt schon mehr über die Situation. Du hast jetzt erlebt, wie belastbar dein Geschäftsmodell ist, bist vielleicht sogar an seine Grenzen gekommen. Gerade deswegen ist es wichtig dir einen Plan für 2021 zu machen. Entwerfe darin den Weg, der dich sicher(er) durch die nächsten 12 Monate führt.

Nimm dir mindestens zwei Tage Auszeit und schalte alles ab, was dich mit dem Geschäftsalltag verbindet. Im Alltag steckst du kopfüber in den Problemen des laufenden (oder gerade geschlossenen) Betriebs. Für die Planung betrachtest du alles aus einer gewissen Entfernung. Wie bei Alice im Wunderland nimm einen „Iss mich“ Keks. Du wirst größer und betrachtest alles aus der Vogelperspektive. So untersuchst du dein Unternehmen aus jedem Blickwinkel heraus. Hier haben auch ungewöhnliche Ideen Platz, die dich vielleicht in eine neue Richtung steuern. Der Realitätscheck kommt noch am Ende der Planung.

So, wie gehst du die Jahresplanung an?

Das Ziel

Es geht ja nicht darum, genau zu wissen was passiert. Sondern darum dir mögliche Entwicklungen zu überlegen. Eine Kristallkugel, mit der du in die Zukunft siehst, brauchst du nicht. Du kannst bei Wissenschaftlern abgucken.
Beispielsweise verwendet die Klimaforschung Modelle. Damit veranschaulichen sie die oftmals komplexe Zusammenhänge.

Für die Jahresplanung brauchst du keine Kristallkugel.
Für die Jahresplanung brauchst du keine Kristallkugel.

Ähnlich kannst du vorgehen. Entwerfe für die Möglichkeiten einen Ereignispfad. Wie wahrscheinlich treten deiner Meinung nach die Ereignisse ein? Was bewirken sie in deinem Unternehmen? Ob du dir einen großen Bogen Papier vornimmst oder am Computer, zum Beispiel mit einer Mindmap oder Tabellenprogramm arbeitest, ist im Grunde egal. Hauptsache es funktioniert für dich.

Die Rahmenbedingungen

Beginne mit Ereignissen, von denen dein Unternehmen betroffen ist oder sein könnte. Überlege dir, wie sie sich auf das Geschäft und auf deine finanzielle Situation auswirken.

Hier sind für den Anfang zwei Prognosen von Wirtschaftsinstitutionen:

  • Das Ifo Institut geht in ihrer aktuellen Prognose (vom Dezember 2020) davon aus, dass die strengen Hygieneregelungen in Deutschland noch bis März anhalten. Erst danach sieht das Institut, dass sich die Beschränkungen schrittweise wieder lockern.
    Sie rechnen für das Jahr mit einer Erholung der deutschen Wirtschaft (BIP steigt wieder um 4,2 Prozent). BIP, kurz für Bruttoinlandsprodukt. Ein Blick in Gablers Wirtschaftslexikon: BIP ist die Wirtschaftsleistung, die letztlich im Land hängen bleibt. Theoretisch sollte sich dies auch im Geldbeutel durchschnittlich aller Bürger:innen zeigen.
  • Diese Erholung der Wirtschaft hängt wohl zunächst einmal an den Unternehmen in der Industrie. Darauf weist die Prognose der OECD, dem Zusammenschluss der Wirtschaftsstaaten hin. Sie rechnen damit, dass sich Dienstleistungen weitaus später erholen. Abstandsregeln und ähnliche Hygienemaßnahmen treffen diese Betriebe oftmals mit voller Wucht.

Dein Unternehmen ist entweder direkt betroffen oder vielleicht sind es deine Kunden:innen oder die Betriebe, bei denen du Ware einkaufst. Weitere Rahmenbedingen könnten zum Beispiel auch Lieferengpässe, Zölle oder strengere gesetzliche Auflagen sein.

Rahmenbedingung für die Jahresplanung. Wie die Krokusse sprießt die Wirtschaft nur langsam.
Rahmenbedingung für die Jahresplanung. Wie die Krokusse sprießt die Wirtschaft nur langsam.

Was passiert daraufhin in deinem Unternehmen?

Du hast die Rahmenbedingungen für dein Unternehmen abgesteckt.

Jetzt gehst du gedanklich durch alle Bereiche. Überlege dir, welche Auswirkungen sie für dein Unternehmen bedeuten. Einige Beispiele:

  • Umsatz – Die meisten Rahmenbedingen werden auf irgendeine Weise den Umsatz beeinflussen. Hier kommen die Modelle zum Einsatz. Du kannst zum Beispiel drei Varianten überlegen: Der Umsatz steigt, bleibt gleich oder sinkt zum Vorjahr.
  • Team – Du arbeitest mit anderen zusammen. Wie ist ihre Situation? Könnt ihr gemeinsam etwas ändern und so die Situation verbessern?
  • Finanzen – Wie ist deine finanzielle Situation. Hast du ausreichende Geldmittel? Gibt es langfristige Verpflichtungen, wie Lieferverträge oder Kredite. Diesen Punkt solltest du auf jeden Fall mit deinem Steuerberater:in besprechen. Er/Sie kann dir zu dem einen oder anderen Punkt deiner Jahresplanung wertvolle Hinweise geben.
  • Produkte – Kannst du deine Angebote an die Rahmenbedingungen anpassen? Du hast im letzten Jahr erlebt, was für dich funktioniert hat. Kannst du diese Bereiche weiter ausbauen? Vielleicht ergibt sich ja ein neues Geschäftsfeld oder Service für dich.
  • Marketing – Hier geht es um Möglichkeiten, wie du mit deinen Kund:innen in Kontakt kommst. Du kannst vielleicht neue Kanäle ausprobieren oder neue Angebote dort platzieren.
  • Fair und Umweltschutz – Nachdem du dein Unternehmen gerade bis in den hintersten Winkel durchleuchtet hast. Überlege dir, wo du ein Zeichen für Fairness und Umweltschutz setzten kannst. Einige Ideen, die du leicht umsetzen kannst.
    • Fairer Handel: fair gehandelter Kaffee im Büro. Kennst du den Ursprung deiner Waren? Entstehen sie unter fairen Bedingungen? Diese Fragen interessieren vielleicht deine Kunden:inen auch. Indem du die Antworten weißt, zeigst du Verantwortung für deine Produkte und kannst bei den Kunden punkten.
    • Umweltschutz: Stromsparen, energieeffiziente Elektrogeräte oder deinen Speicher in der Cloud schlank halten. Arbeiten die Provider mit Ökostrom oder kannst du auf Ökostrom umstellen. Plastik vermeiden, als Give aways brauchst du nicht, den gefühlt hunderttausenden Einwegkugelschreiber aus Plastik verteilen. Es gibt zum Beispiel Kugelschreiber aus recycelbaren Materialien oder verteile Bleistifte. Andere schnelle Ideen sind zum Beispiel Samenpapier mit dem Branding oder Stoffbeutel.

Bei der Jahresplanung ist der Finanzplan der ultimative Realitätscheck

Diese und ähnliche Fragen sind der Kern deiner Jahresplanung.
Mit einer Finanzplanung kannst du sie noch mal abklopfen. Besonders wenn du verschiedene Modelle entworfen hast, hilft dir der Finanzplan den Überblick zu behalten, welche Version(en) sich noch rechen. Die Zahlen sagen dir auch, ob die Ideen tragfähig für dein Unternehmen sind. Zum Beispiel: Du hast dir neue Angebote überlegt, für die du zunächst einmal Ausgaben hast. Kannst du die Zeit mit deinen Mitteln überbrücken, bis du hier Umsatz erzielst?

Du möchtest auch Fairness und Umweltschutz zu deinem Motto machen? Dann begleite mich auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit im Unternehmen.

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